Aktuelles Magazin

Totentanz Magazin Nr. 28 out now!

Totentanz on

Aktuell sind 590 Gäste und keine Mitglieder online

EmeraldSun_MetalDome.jpgEmerald Sun – Metal Dome

Fast Ball/Soulfood

 

Mit ihrem vierten Album „Metal Dome“ schaffen EMERALD SUN aus Griechenland zum ersten Mal den Weg in meinen CD Player.  Bands wie EMERALD SUN gibt es zu Hauf in der Szene. Sie existieren schon eine ganze Weile und veröffentlichen in schöner Regelmäßigkeit Alben. Sie schaffen es aber nicht über einen gewissen Bekanntheitsgrad hinaus, um irgendwie mal ein Ausrufezeichen in der Szene zu setzen. Dabei hat mich „Metal Dome“, der vierte Longplayer, doch ziemlich überrascht. Einen Innovationspreis wird man zwar nicht bekommen, allerdings finden sich hier tatsächlich einige echt tolle Songs mit nachhaltigen Melodien. Sänger Stelios klingt zwar hier und da, als ob er an seine Grenzen stößt, legt aber einige tolle Refrains aufs Parkett. Besonders gut läuft mir aber die Gitarren Arbeit der beiden 6-Saiter rein. Anstatt größtenteils nur dröge die Melodien mitzuspielen, garnieren die beiden die Songs mit etlichen schicken Heavy und Speed Metal Riffs. Keyboarder Sefis hält sich, bis auf einige Spots, zurück, kann aber einige Akzente setzten. Wie z.B. das Savatage mäßige Piano im Titelsong, was sehr an „Edge Of Thorns“ angelehnt ist. Der Song kommt textlich zwar extrem true rüber („…That’s the place I call my home, Skinof Leather – blazing chrome…”Hellyeah!), macht aber ziemlich Laune. Überhaupt kann man Savatage, zumindest für die ruhigeren Passagen, gerne als Vergleich herbeiziehen. Auf der anderen Seite hauen EMERALD SUN auch mal fast schon AOR kompatible Refrains raus, wie „Freedom Call“, „Blood On Your Name“ oder „You Won‘t Break Me Down“ eindrucksvoll zeigen. Wenn das Gaspedal ordentlich durchgetreten wird, machen die Jungs immer eine gute Figur und kommen recht nahe an Gamma Ray heran. Das abschließende Akustik Stück „Call Of Nature“ kommt im Duett mit Liv Kristine und ist eigentlich auch ganz nett. Vor allem Sänger Stelios macht hier in den tiefen Tonlagen eine tolle Figur. Als Highlight geht aber auf jeden Fall „Dust And Bones“ über die Ziellinie. Ein geiler Uptempo Songs, mit durchgehend starkem Riffing und tollem Refrain. Als Fazit bleibt nur zu sagen, das „Metal Dome“ ein tolles Powermetal Album ist.

 

(Schnuller)

 

http://www.emeraldsun.gr/


Musik News

Movie News