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Hopelezz_SentToDestroy.jpgHopelezz - Sent To Destroy

Sonicscar Records

 

Das Logo erinnert mich fatal an Hatesphere, deswegen hatte ich beim reinhören in das Album wohl etwas anderes erwartet. HOPELEZZ sind allerdings im Melodic Death zu Hause, einem Genre, das in Sachen Innovation schon lange totgesagt ist, aber immer noch stark frequentiert wird. Totgesagt sind aber auch andere Genres schon seit Ewigkeiten und trotzdem nicht klein zu bekommen. Das zweite HOPELEZZ Album "Sent To Destroy" kann mit einer fetten Gernhart-Studio Produktion (Martin Buchwalter) punkten, ebenso ist handwerklich alles in Butter. Leider kann Gitarrist und Sänger Adrian in Sachen Vocals, die er erst nach dem Debüt "Black Souls Arrive" übernommen hat, hier nicht ganz mithalten. Bei den (nicht ganz) cleanen Passagen liegt er immer mal neben dem Ton, was besonders im deutsch gesungenen "Abschiedsbrief" auffällt. Das killt leider die eine oder andere echt gut Melodie ein wenig. Ansonsten kann man den Jungs aus Wuppertal nichts vorhalten. Das Songwriting ist genretypisch mit vielen Breaks versehen und mit vielen zweistimmigen Melodien garniert, sowie souverän runtergezockt. Die Gitarrenfraktion agiert definitiv ein gutes Stück über dem Standard und rifft ziemlich abwechslungsreich durch die 59 Minuten des Albums, das vielleicht etwas zu lang ausgefallen ist. Ein Ohr sollte hier aber mal riskiert werden.

 

(Schnuller)

 

http://www.hopelezz.de/

 


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