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infernl-mjesty-no-god-album.jpgInfernal Majesty – No God

High Roller Records

 

Zu Beginn der Karriere einen (Semi-) Klassiker veröffentlicht zu haben, liegt als Fluch über einigen Bands. Auch über INFERNAL MAJESTY liegt der Schatten ihres `87 Debuts „None Shall Defy“, das damals mächtig Staub aufwirbelte. Wenn man im Schnitt nur alle 10 Jahre mit einem neuen Album auf sich aufmerksam macht, dann hilft das allerdings nicht unbedingt, um im Gespräch zu bleiben. Immerhin ist der Kern der Band, bestehend aus dem Gitarrengespann Steve Terror/Kenny Hallman und Sänger Chris Bailey, noch dabei. Am Sound hat sich auch nichts verändert, allerdings ist das letzte Album „One Who Points To Death“ (2004) ist ja nun auch schon ein paar Tage her und so richtig mitbekommen hatten das die meisten wohl nicht. Auf „No God“ wird, wie auf dem Debut, düsterer Thrash Metal gespielt, der in den (nicht gerade seltenen) langsamen Passagen mit einem Bein im Death Metal steht. Die regelmäßig eingesetzten akustischen Gitarren tragen viel zur dunklen Stimmung von „No God“ bei und runden das Album gut ab („Another Day In Hell“). Am besten gefallen mir INFERNAL MAJESTY aber, wenn sie schön geradeaus die Thrash-Keule schwingen („Signs Of Evil“, „Nation Of Assassins“) und sich nicht in vielen Breaks gerne mal etwas verzetteln. Mit 61 Minuten ist „No God“ allerdings ein ordentlicher Brocken, der ein paar Durchläufe braucht. Ein ordentliches Album, aber nicht genug, um sich aus dem großen Schatten von „None Shall Defy“ befreien zu können, das wesentlich griffiger war.

 

(Schnuller)

 

http://www.infernalmajesty.com/

 


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