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PrettyBoyFloyd_public_enemies.jpgPretty Boy Floyd – Public Enemies

(Frontiers Music)

 

Viele Bands versuchen auf ihren Comeback-Scheiben mit allen Mitteln den Charme der 80er wiederzubeleben und erzählen immer einen von Weiterentwicklung, wenn das Ergebnis dann doch irgendwie moderner und in 95% der Fälle auch deutlich schlechter klingt.

Bei Pretty Boy Floyd hingegen liegt der Fall anders: Zum einen hat sich die Band nie wirklich aufgelöst und so handelt es sich nur bedingt um ein (Studio-)Comeback und zum anderen sucht man auf „Public Enemies“ sowas wie Fortschritt oder Veränderung vergebens … und das ist verdammt nochmal gut so!!!

Nach dem kurzen Intro „S.A.T.A“ lässt das speedige „Feel The Heat“ (hierzu wurde auch ein Videoclip mit entsprechendem Frischfleisch veröffentlicht) sofort den Spaßfaktor der Achtziger aufflackern ohne in Sachen Produktion, Songwriting oder gar Frisur ein Zugeständnis an die Neuzeit zu machen. Zwar singt das Quartett „We can’t bring back yesterday“, aber genau das gelingt dem Hybrid aus Mötley Crüe und Poison über rund 45 Minuten ganz exzellent.  

Neben dem bereits erwähnten „Feel The Heat“ verfügen vor allem „We Got Power“ (auch wenn ich bei der Zeile „We are Young and wild“ unwillkürlich lächeln muss), dem neu eingespielten „Shock The World“ und „Girls all over the World“ über fettes Hitpotential. Die von Frontmann Steve Summers in seiner unnachahmlichen (für manchen gewöhnungsbedürftigen) Art vorgetragenen Stücke könnten immer noch jede Depri-Party in ein Bollwerk des Spaßes verwandeln. Erfrischend alt und gut!

 

Hansy

 

http://www.prettyboyfloydband.com/


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