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totentanz nr. 29

Totentanz on

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Massive Assault - MortarMassive Assault - Mortar

(F.D.A. Records)

Unsere hölländischen Nachbarn MASSIVE ASSAULT stehen nicht nur auf Bier und Pommes, sondern auch auf ZANGER RINUS, OBITUARY, ENTOMBED, CARNAGE, DISMEMBER, GRAVE, BOLT THROWER, DISFEAR, MOTÖRHEAD, AC/DC, PANTERA, DISCHARGE, SLAYER, NAPALM DEATH und CARCASS, wie man ihrem Facebook Profil entnehmen kann. Diese enorme Vielfalt spiegelt sich auch in ihrem zeitweise gnadenlos überladenen, räudigen und punkbeeinflussten Hardcore Death Thrash wieder. Als Einflüsse nennen die Niederländer Death Metal, Crust, Hardcore Punk, Thrash und Schlager (!), wobei ich letzteren in ihrem brutalen Todesmörtel eher weniger ausmachen kann. Das 34:53-minütige „Mortar“ ist nunmehr das dritte full-length Death Brett der Todeswalze aus Hoogeveen und Drenthe, welches neun Tracks (inklusive des Halbinstrumentals „Original Sin”) umfasst. Massive Assault - LogoSeit 2003 ist das Quartett MASSIVE ASSAULT bereits am Start und frönt seitdem munter dem D-Beat Death Crust War Punk.

 

Der überwiegend schnelle und kompromisslose, groovige Brutalomix ist mir fast schon zu aufdringlich und kann mich nicht auf ganzer Linie überzeugen. Ist also nicht ganz so mein Ding! Auch mit Brüllwürfel Carl-Cristian Dusseljees’ Hardcore Death Growling Vocalperformance, die sicherlich ganz ordentlich bellt, brüllt und röhrt, dabei aber kaum mal einen Nerv bei mir trifft, kann ich nicht allzu viel anfangen. Der Sound ist rau, aber differenziert und mit einer Menge Crossrhythmik angereichert. Es gibt sicherlich eine Menge guter Ansätze, die mich allerdings im Laufe nahezu jeden einzelnen Tracks irgendwann gnadenlos aus der Bahn hauen. Die Jungs lassen auch mal melodische Parts in ihr ungehobeltes Soundgeflecht einfließen, aber die Seele der Spielweise spricht mich einfach nicht an. Mir ist das Zusammenwirken der Instrumentalfraktion und der Gesangsdarbietungen einfach zu zerfahren, nichtssagend und konzeptlos.


Produziert, aufgenommen, gemixt und gemastert wurde „Mortar“, das mit 8-seitigem Booklet ausgeliefert wird, von Gitarrist Fredde Kaddeth im Dirty Birds Productions Studio. Rein von der Instrumentalsektion her gesehen, ist das dargebrachte Material gar nicht mal so schlecht, fällt aber in seiner Gesamtaufmachung nicht ganz so sehr in mein Beuteschema. Dafür ist mir die musikalische Grundstruktur einfach an den falschen Stellen überfrachtet, aber was einem die Hölländer mit „Mortar" bereit halten, haben die Jungs ja bereits mit ihrem Bandnamen MASSIVE ASSAULT in Stein gemeißelt. Die Tulpenköpfer machen mordsmäßig Radau und stehen für Hardcore Thrash Death mit ordentlicher Durchschlagskraft, aber dieser „Jazz des Metal“, der immer mal wieder durchscheint, ist mir letztendlich doch etwas zu anstrengend und wild durcheinandergespült.

(Janko)

https://de-de.facebook.com/massiveassault/

 

 

Hier noch schnell ein MASSIVE ASSUALT Video hinterher:

"Deranged Humanity"
https://www.youtube.com/watch?v=EbVVxmqPtUk


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