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Velvet Viper – Respice FinemVelvet Viper – Respice Finem

(GMR Music)

 

Jutta Weinhold ist zurück – und damit die stärkste, ausdrucksvollste Stimme im deutschen Heavy Metal Zirkus! Die Frau hat eine 50 jährige Karriere hinter sich, Udo Lindenberg, Musicals, Zed Yago, Velvet Viper, Jutta Weinhold Band, etc.! Jetzt also wieder unter dem V.V. Banner mit neuer CD und neuer Mannschaft. Die größte Überraschung an der Geschichte ist für mich das Jutta und ihre Jungs (Ron Oberbandscheid – Bass, Micha Fromm – Drums und Holger Marx – Gitarre) tatsächlich schaffen an die ganz frühen Zed Yago Glanztaten anzuknüpfen. Die beiden V.V. Alben aus den frühen 90ern fand ich gut, aber nicht so genial wie die beiden Zed Yago Werke der 80er. „Respice Finem“ jedoch ist so klasse das es quasi als jenes Album durchgehen könnte das nach „Pilgrimage“ (letztes Z.Y. Album mit Jutta, veröffentlicht 1989) hätte kommen müssen. Jede Menge kraftvoller Heavy Metal mit der bekannten Portion Dramatik und Epik, dazu Accept Chöre und eine Power Produktion von Kai „Gammaray“ Hansen Himself. Das Album atmet den alten Spirit, man höre nur das Opener Trio „Don´t Leave before Wintertime“, „Shadow Ryche“ und „Respice Finem“ – absolut top! Jutta ist immer noch in bester Form und steckt gesanglich einfach alle jüngeren Kolleginnen weg. Das zeigt sich z.B. auch in „Raven Evermore“ – ein Song der wahrscheinlich über Edgar Allan Poe handelt, ich geh mal davon aus. Wenn es überhaupt ein Stück gibt das schwierig ist dann der Abschluss Track „Loherangrin – Lohengrin“, der vom Aufbau und auch Gesang her in Richtung Oper schielt und mir daher nicht ganz so flüssig rein geht, aber mit der Zeit wird sich das evtl. geben. Fazit: Jetzt schon ein Metal Highlight 2018 – bitte unbedingt anchecken, es lohnt sich.

 

(Arno)

 

https://www.facebook.com/VelvetViper/


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