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totentanz nr. 29

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RagingRob_AlwaysThe.jpgRaging Rob – Always the true Assassin

(Eigenproduktion)

 

RAGING ROB sind quasi die deutsche Fortsetzung der chinesischen Raging Mob, die Ex-Assassin Fronter Robert Gonella während seines China Aufenthaltes am Start hatte. Nach seinem erneuten Ausstieg bei Assassin (2014) ist Robert also jetzt mit RAGING ROB am Start. Den Albumtitel kann man natürlich als kleinen Seitenhieb auf die Ex-Kollegen sehen, da dort mit Gitarrist Scholli nur noch ein Originalmitglied am Start ist. Bei RAGING ROB findet man neben Gonella noch Drummer Frank Nellen, der auch einige Jahre Assassin auf dem Buckel hat und u.a. auf dem Zweitwerk „Interstellar Experience“ an den Kesseln saß. Komplettiert wird das Line Up mit Dirk Preylowsky (Ex-Warrant), sowie Mike Jansen und Rudi Görg, die alle drei auch zusammen bei Human Bastard aktiv waren. Also alles altgediente Düsseldorfer Jungs. Musikalisch wird erwartungsgemäß die Thrash-Keule geschwungen, allerdings nicht so Old-School wie bei Assassin, sondern eher im riffbetonten Mid-Tempo. Also eher Thrash der frühen 90er mit einigen Stakkato-Riffs, als Geschrote der mittleren 80er. Brüllwürfel Robert lässt hier einige lässige Hooklines vom Stapel, die sich bestens mit der amtlichen Gitarrenarbeit vertragen. Am besten gefallen mir RAGING ROB, wenn sie in „Innocent Deceiver“ oder „Cancer“ ordentlich auf’s Gaspedal treten, aber auch im gebremsten Tempo weiß man zu überzeugen. Zu den acht eigenen Tracks gesellen sich noch eine AC/DC Coverversion („Walk All Over You“), die beiden Assassin Klassiker „Fight (to Stopp the Tyranny)“ (incl. „Forbidden Reality“-Intro) und „Resolution 588“, sowie der Raging Mob Song „Manifesto“. Cooles Teil mit starker Gitarrenarbeit! Alte Assassin Fans sollten aber vorher mal ein Ohr riskieren, da RAGING ROB wesentlich aufgeräumter und zeitgemäßer klingen.

 

(Schnuller)


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