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totentanz nr. 29

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Reverend Hound – Enter My Nightmare
(Eigenvertrieb)

 

Die Münchner haben sich seit ihrem 2015er Debüt Album etwas verändert und zeigen nun mit der EP „Neter My Nightmare“, wohin die Reise geht. Mit Wolfgang an den Vocals kommt ganz klar eine Heavy Metal Schlagseite rein während die Thrash Anleihen nur noch ganz vereinzelt im Instrumentalen rauszuhören sind. Aber auch das Schlagzeug, an dem nun Neuzugang Martin sitzt, präsentiert zwar Doublebass, baer ganz klar viel mehr traditionellen Metal denn Thrashige Beats. Ob es dem Mischen oder der Aufnahme geschuldet ist, gerade die Doublebass Attacken hören sich leider arg getriggert an. Das wäre aber nur ein Abzug in der B Note. Ansonsten glänzt die Band mit dicken Ohrwurm-Refrains, wie direkt der Opener und gleichzeitige Titeltrack beweist.
Battle Cries erinnert irgendwie an die australischen Pegazus, falls die noch jemand auf dem Schirm hat, während „Heavy Metal Thunderstorm“ textlich kein Klischee des true Metal auslässt und unter Anhängern der Spielart für reichlich Nietenbesetzte Fäuste in der Luft bei Konzerten sorgen dürfte. Zwar bestimmt schon x mal in anderer Form vorher dagewesen, aber dennoch gut gemacht und für die Zielgruppe perfekt. Wer der Heavy Metal der 80iger liebt, sollte sich diese EP reinpfeifen, wer bei viel Klischee nur Kopfschütteln übrig hat wird dies hier nicht des Headbangens wegen tun. Für Fans also ein solides Album, dass mit dem Live Track „The Way Of The Gun“ abgerundet wird.

 

(Röbin)

 

http://www.reverendhound.com/


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