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Rvager_Thrashletics.jpgRavager – Thrashletics

Iron Shield Records

 

Mit „Thrashletics“ reihen sich RAVAGER aus Walsrode in die lange Liste der bis in die Haarspitzen motivierten Newcomer im Thrash Bereich ein. Die Jungs haben das Herz am rechten Fleck und gehen mit genügend Enthusiasmus an die Sache heran. Teilweise blitzen ein paar technische Spielereien auf, größtenteils geht es aber geradeaus auf die Lauschlappen. Die Gitarristen können mit ziemlich fixer Rhythmusarbeit punkten und schütteln sich einige ziemlich geile Riffs aus den Ärmeln. Das Songwriting geht im Großen und Ganzen in Ordnung, nur ein bis zwei richtige Kracher fehlen den Jungs noch. Beim Durchhören stolpert man immer mal über ein cooles Riff oder einen tollen Part, kann sich aber am Ende des Albums nicht mehr so genau erinnern, in welchem Song das jetzt war. Lediglich der Opener „Mindblender“ bleibt mit seinem simplen Refrain gut hängen. Vielleicht sollten RAVAGER das Gaspedal öfter und konsequenter durchtreten und nicht so viele Half-Time Parts zum Luftholen einbauen. Dass ein gutes Gespür für Melodien vorhanden ist, zeigen die Jungs zum Beispiel während der Akustik-Passagen. Das Intro „Descending Dawn“, sowie die instrumentalen letzten drei Minuten des letzten Songs „Dead Future“ mit seinem tollen cleanen Outro sind wirklich stark. Also Jungs, da geht bestimmt noch mehr, oder?

 

(Schnuller)

 

https://www.ravager-thrash.de/

 

 


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