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Neck_Cemetery-BIAC.jpgNeck Cemetery – Born In A Coffin

Reaper Entertainment

 

Hinter NECK CEMETERY stehen diverse Musiker, die in Köln und dem Ruhrgebiet beheimatet und zum großen Teil schon eine Weile in der Szene aktiv sind. Einen gewissen Promibonus kann man der Band nicht absprechen, da mit Gitarrist York Segatz von Sodom und Rock Hard Redakteur Jens Peters zwei recht bekannte Leute in der Band mitmischen. Musikalisch klingt das Debut „Born In A Coffin“ allerdings weder nach Sodom noch nach Glam-Metal, wofür Hr. Peters verrufen/bekannt ist. Eher hat man sich dem stampfenden, teils auch nach vorne preschenden, Teutonic-Metal verschrieben. Das fällt im Besonderen im Song „Banging in the Grave“ auf, in dem sich Peters die Vocals mit Grave Diggers Chris Boltendahl teilt. Eine leichte Thrash-Kante darf man den oft hart riffenden Gitarren durchaus attestieren, vor leichten doomigen Elementen wird aber auch nicht gescheut („Feed The Night“). Das steht der Bande aber genauso gut zu Gesicht, wie die Speed Attacke „The Creed“, in der sich eine astreine Kreator Hommage versteckt (check bei „Take Their Lives“). „Born in a Coffin“ macht ordentlich Laune, hat ein paar gute Hooks und Refrains, die aber nicht immer direkt ins Ohr springen. Dass hier viel Herzblut mit im Spiel ist, hört man aber zu jeder Sekunde. Kleines Manko, Jens Peters singt gut, aber etwas zu zahm und unauffällig. Da könnte etwas mehr Schmutz rein. Das soll Freunde von teutonischem Metal aber nicht vom Kauf abhalten. Die satte Produktion aus dem Hause Gernhart (Tankard, Perzonal War, u.v.m) lässt ebenfalls nix anbrennen. Läuft!

 

(Schnuller)

 

https://www.facebook.com/neckcemetery/

 


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