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Krisiun-Mortem-Solis.jpgKrisiun - Mortem Solis

(Century Media Records)

 

Wenn man das neue Album einer Band bekommt, die man schon lange verfolgt, sinniert manch einer über den Erstkontakt mit besagter Band. Bei mir war es der Winter 97, als die Brasilianer im Vorprogramm von Kreator und Dimmu Borgir ihr Fabel-Debüt “Black Force Domain“ vorstellten und auf der Bühne ein absolutes Inferno entfachten. Seitdem sind doch einige Jahre vergangen und zehn weitere Alben hinzugekommen und nun kommt mit “Mortem Solis“ bereits das zwölfte Studioalbum auf den Markt. Und auch wenn ich die Krawallbrüder seither immer mochte, muss ich sagen, dass mir die letzten 2-3 Alben nicht so wirklich gut reingingen. Denn ähnlich wie die Kollegen von Kataklysm hatte man ja nach zig Highspeed Alben irgendwann das (groovende) Mid-Tempo für sich entdeckt, so richtig gut dosieren konnte man es meiner Meinung aber nie. Und ich hab keine Ahnung was die drei Satansbraten während der Corona Zwangspause gemacht haben, aber scheinbar haben sie die Zeit zum verfeinern ihrer Stilmittel genutzt, denn “Mortem Solis“ knallt wie Sau! Es dominiert eindeutig wieder die von Krisiun bekannte Hochgeschwindigkeitskeule, Mid-Tempo wird nur noch punktiert eingesetzt, um Songs wie z.B. “Necronomical“ oder “Swords Into Flesh“ noch fieser wirken zu lassen. Das gefällt mir sehr gut und macht das im amerikanischen Audiohammer Studios gemixte Album für mich ganz klar zum besten Krisiun Album seit “Southern Storm“. Wem es mit der Diskografie der Brasilianer ähnlich erging wie mir, der kann hier also getrost mal wieder die Lauscher dranhalten, Death Metal Fans im Allgemeinen sollten das eh tun.

 

 

(Dän)

 

https://www.facebook.com/krisiun.official/


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