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Crowdown - HorizonCrowdown - Horizon

(Sliptrick Records)

 

Die Tiroler Hardcore-/Goove Metal Newcomer CROWDOWN haben auf ihre 7-Track Debüt-EP "Horizon" eine ansprechende Mischung aus einfach gestricktem American Hardcore und dem ordentlichen Punch des European Beatdown gezaubert. In 22:25 Minuten zockt das 2020 gegründete österreichische Four Piece authentischen Hardcore im Aggro Style, der sich diese Bezeichnung auch locker verdient hat. Mit dem tiefergelegten, wuchtigen und schartigen Riffing von Mattl Schreiner, der aggressiven Vocalperformance von Frontkratzbürste Maggo Wenzel (MASTIC SCUM), die so richtig schön rau, ungeschönt und roh rüberkommt, dem übelst krass nach vorne pushenden Drumming von Bünni Haas, sowie der, immer wieder feine Akzente setzenden und effektiv prattelnden Bassaxt von Pati Jay (ebenfalls MASTIC SCUM), bilden sie ein dynamisches Abbild ihrer Idole HATEBREED, PANTERA, RISE OF THE NORTHSTAR und SPITE.

 

Massive Breakdowns durchsetzen die simpel gehaltenen Strukturen, die allerdings genau das machen, was sie sollen, nämlich endfett ins Fressbrett kloppen. Ebenso wie die eingängigen und modernen Refrains, die stilgerecht ins Ohr preschen, um sich im Hirnkasten einzunisten und dort schwere Verwüstungen anzurichten. Das ist schon echt nicht von schlechten Eltern, was die Jungs auf ihrem Erstschlag abziehen! "Horizon" ist mir, trotz seiner aggressiven Ader, aber hier und da noch ein wenig zu glatt gebügelt und dürfte meiner bescheidenen Meinung nach gerne ausgetickter und noch ne Spur punkiger rüberkommen. ©Crowdown Mir fehlen irgendwie auch an der einen oder anderen Stelle so richtig schön ausladend fiese, spitze und ausgeflippte Gitarrenausläufe, die sich auch mal in verschwurbelten Soli ergehen dürften (wenn das beim Hardcore auch nicht unbedingt auf der abzuarbeitenden Agenda steht). Das ist aber einmal mehr Meckern auf höchstem Niveau. Mattls ab und an eingebrachten Math Metal Anleihen sind da schon mal ein prima Ansatz und grooven tut "Horizon" in jedem Falle wie Sau.

 

Die sieben Tracks der "Horizon"-EP wurden gemeinsam mit Maggos und Pati Jays Bandkollegen Harry Gandler (Gitarrist von MASTIC SCUM) in den Grindlab Studios in Wien aufgenommen und gemixt. Recording Engineer Patrick W. Engel (AMON AMARTH, ASPHYX, HEAVEN SHALL BURN) zeichnete sich für das Mastering der Scheibe in seinem Temple of Disharmony Studio in Bamberg verantwortlich. Ein satter Sound, ein fetter Mix und die authentisch rübergebrachte Wut erzeugen ein enorm energetisches Knistern in der Atmosphäre. CROWDOWN marschieren nicht zuletzt beim Moshcore Kick-Out "Worship The Sick" schon mal durch trashiges Marschland und frönen ihrer Blastbeat-Leidenschaft nahezu in jedem Song. Wütend, brutal und ohne Rücksicht auf Verluste. Rein  nach dem Motto: Don’t die without scars! Astreiner Einstieg in die Hardcore-Szene, Jungs!!!


(Janko)

https://www.facebook.com/Crowdown-104032688463013

 

 

Checkt the lost generation in "Generation Of The Lost":

https://youtu.be/oXE7suyhyhc


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