Exumer - Death Mask Messiah
Metal Blade Records
Was haben die letzten drei EXUMER Alben gemeinsam? Richtig, das Anfangsriff der drei Albumopener kommt aus der gleichen Schublade und ist irgendwie eine Variation des „Arise“ Riffs von Sepultura. Das ist nicht weiter tragisch, denn nach über 40 Jahren ist im (Thrash-)Metal schon jedes Riff geschrieben und die klassische Tonleiter hat nur 12 Töne. Viel interessanter ist, dass es nach dem okayen Opener erst richtig losgeht. „Blinding Skies“ und „Sin Bleeder“ thrashen mit wesentlich geileren Riffs aus den Boxen. In Sachen Produktion hat man auf Produzent Dominic Paraskevopoulos (Kreator, Caliban) und Arthur Riszk (Mixing, Mastering) gesetzt. Das Ergebnis klingt etwas gepimpter als die letzten beiden Alben, dafür riffen die Gitarren zum Teil etwas klassischer (fast wie auf dem Debut) nach vorne („Allocated Savagery“). Wenn das Tempo etwas reduziert wird, können es EXUMER lässig mit Songs wie „Brain Dead“ oder „Blacklist“ von Exodus aufnehmen. Die Songs lassen hier und da auch Platz für ein paar melodische Momente, wo die Gitarren nicht im Dauersperrfeuer-Modus sind. Mit dem Nasty Savage Cover „Unchained Angel“ zücken EXUMER eine richtige Überraschung, die zudem bestens zur Band passt. Ehrensache, dass Nasty Ronnie hier ein paar Vocals beisteuert. Schließlich war man 1988 gemeinsam in Europa auf Tour. Zwei neue Personalien gibt es seit dem letzten Album zu erwähnen. Den Bass bedient jetzt Alex Voß und an den Drums sitzt nun Jerome Reil, der Sohn von Kreator Drummer Ventor. Zu den letzten Alben, die schon echt stark waren, zeigt die Kurve klar nach oben!
(Schnuller)

































































































