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Iced Earth, Freedom Call, Metaprism (Wiesbaden 2018)

Iced Earth, Freedom Call, Metaprism

17.01.2018 Wiesbaden – Schlachthof

 

Zum Jahresanfang luden die US Power Metal Giganten Iced Earth zur “Incorruptible” Tour. Das Album ist stark, die Band topfit – da durfte man doch einiges erwarten…

 

Den Opener Metaprism (Melodic Metal aus England) hab ich leider verpasst, und (zum Glück) auch die erste Hälfte des Freedom Call Iced Earth, Freedom Call, Metaprism (Wiesbaden 2018)Sets, denn die zweite Hälfte zu überstehen war schon schlimm genug. Die Franken sind dermaßen weichgespült und haben einen Chris Bay am Mikro der mit seinen so gar nicht lustigen Ansagen unheimlich nervt. Die beherrschen ihr Ding und erinnern an Edguy und Helloween, aber für mich war das ganz und garnix. Man muss ihnen aber zugestehen dass sie definitiv viele Fans auf ihrer Seite hatten und gute Reaktionen ernteten. Für mich war es Kirmes Metal und richtig schrecklich, Sorry!

 

Dann endlich die Headliner aus den USA. John Schaffer und seine Mannschaft powerten 2 Stunden durch einen 20 Song Set der sich gewaschen hat. Natürlich wurde der Schwerpunkt auf das aktuelle Werk gelegt, die Scheibe wurde u.a. mit „Brothers“, „Seven Headed Whore“ und „Raven Wing“ bedacht. Aber auch alter Stoff wie die „Something Wicked“ Trilogie, das von John gesungene „Stormrider“ oder „Travel in Iced Earth, Freedom Call, Metaprism (Wiesbaden 2018)Stygian“ wurden geboten. Die Musiker waren alle gut drauf und beherrschten ihr Metier. Sänger Stu Block kann seine Leistungen von Platte Live absolut easy abrufen. Leider kam nix von meinem Fave Album „Horror Show“, dafür freute ich mich aber über das lange, überragende „Clear the Way“ und das emotionale „Watching over me“. Zwischendurch war der Sound mal dumpf, das konnte dann aber zügig behoben werden. Das Publikum feierte Iced Earth gut ab, völlig ekstatisch waren die Wiesbadener aber nicht, vielleicht steckten Arbeitstag und Kackwetter in den Knochen, haha. Tolle Headliner Show mit einer tighten Band die ordentlich Druck gemacht hat und zum 30 jährigen Bandjubiläum immer noch relevant ist!

 

(Text/Pix: Arno)


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