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Judas Priest, Kvelertak – 06.07.2022 – Frankfurt/Jahrhunderthalle

                                       Judas Priest, Kvelertak – 06.07.2022 – Frankfurt/Jahrhunderthalle

 

                             

 

Ihre „50 Years Heavy Metal“ Tour wollten Judas Priest 2022 eigentlich schon erledigt haben – doch Corona machte einen Strich durch die Rechnung und so mussten auch Rob Halford & Co. erstmal abwarten bis es wieder losgehen konnte mit Konzerten. Jetzt war es endlich soweit und die wunderbare Jahrhunderthalle in Frankfurt stand auf dem Plan – ausverkauft! Na dann mal los…

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Die Vorband Kvelertak hab ich leider verpasst, aber Kollege Torsten meinte die hätten überzeugt! Na dann war die Stimmung ja gut angeheizt für die Briten die fulminant mit „One Shot at Glory“ und „Lightning Strikes“ loslegten. Der Sound war gut und die Gitarren Fraktion Ritchie Faulkner und Andy Sneap rockte fett los. Der Metal God Rob Halford war auch gut drauf und traf sogar die hohen Töne in Stücken wie „Victim of Changes“ oder „A Touch of Evil“. Von meinem JP Lieblings Album „Defenders of the Faith“ wurden meine zwei Faves „Freewheel Burning“ und „The Sentinel“ gespielt – also kein Grund zu meckern, haha. Aber natürlich hat man an der Songauswahl immer was zu meckern, es gibt in (über) 50 Jahren eben einen Haufen Songs die man sich auch mal in die Setlist wünscht. Kollege Zvonko meinte hinterher man hätte die 2 Covers „Diamonds and Rust“ und „The Green Manalishi“ weglassen können – nun da stimme ich zu. Dafür mal ein „Ram it Down“ oder „Tyrant“ – das wärs gewesen. Aber Okay, ist wie bei Maiden und Kiss – bestimmte Songs müssen wohl immer gespielt werden da die erwartet werden. „Painkiller“ ist natürlich auch so einer und der beendete den normalen Set. „Electric Eye“ läutete den Zugaben Teil ein. Dann war es für Halford an der Zeit die Harley rauszuholen und „Hell bent for Leather“ anzustimmen. „Breaking the Law“ und „Living after Midnight“ (aber leider nicht „Metal Gods“ so wie in Zürich am Tag davor) beendeten dann das Konzert und der an Parkinson erkrankte Glenn Tipton kam auch auf die Bühne und wurde von den Fans gefeiert. Tolle Geste das der Gitarren Gott da am Ende immer nochmal auftaucht und bisserl mitrockt. Es war ein JP Konzert wie sie nun mal seit Jahren sind. Eine festgelegte Setlist die von Tour zu Tour nur leicht variiert, eine tighte Band die ordentlich Druck macht und ein legendärer Frontmann der natürlich nicht mehr so viel Firepower hat wie vor 30 Jahren auf der „Painkiller“ Tournee, aber mit einer gigantischen Ausstrahlung und Alterswürde gesegnet ist. Ich denke 1 – 2 Touren stecken in den Engländern noch drinne bevor der Vorhang dann endgültig fällt. I will be there!

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(Text/Pix: Arno)

 


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