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Basket Case 3 - Die BrutBasket Case 3 - Die Brut

(CMV-Laservision)

 

Bereits bei Drehschluss von "Basket Case 2" war klar, dass ein dritter und nun wirklich abschließender Teil ranmusste. Man knüpft direkt an den Vorgänger an, indem man erst einmal ein paar Minuten Rückblicke zeigt. Zeitsprung um ein paar Monate und es hat sich so einiges geändert: Während Duane in der Gummizelle der Dame des Hauses sitzt, rückt der Tag der Entbindung der missgestalteten Babys immer näher, die aus der seltsam anmutendenden Liebschaft zwischen Belial, Duanes missgestalteten Bruder, und seinem namenlosen Weibchen hervorgehen. Um die Geburt ordentlich durchführen zu können, packt Oma Ruth alle Freaks in einen Bus und fährt zu ihrem langjährigen Freund, der in seinem großen Haus nicht nur einen weiteren Freak beherbergt, sondern auch Arzt ist.

 

"Basket Case 3" will wieder mal kunterbunt, trashig und ausgelassen bis aufs Letzte sein, was stellenweise an die verrückten Massenaufläufe von Troma-Filmen erinnnert, macht sich aber genau damit den Film kaputt. Die interessant erdachten Missbildungen werden nun mal nicht witziger, wenn man sie noch und nochmal wild durch die Bude wuseln lässt oder sie bei irgendwelchen Feiern abfilmt. Und Duanes Sinneswandlung, der am Ende von Teil 2 völlig seinen Verstand verloren hatte und nun versucht, sich wieder mit seinem Bruder, den Klump zu versöhnen, ist auch sehr gewöhnungsbedürftig und spielt nur noch eine untergeordnete Rolle. Durch den Erfinder-Freak bekommt man zumindest einige lustige Szenen zu sehen und an blutigen Szenen mangelt es später ebensowenig wie an verrückten Charakteren (auch unter den vermeintlich normalen Menschen). Besonders wie Belial in der Polizeistation aufräumt, wird die Effektgierigen unter euch ziemlich erfreuen. Auch Roboter, in dem Belial am Ende steckt, sieht irgendwie drollig aus und hebt die Stimmung. Dazu kommen noch die Neugeborenen Klümpchen, die es gleich in 12facher Ausführung zu bestaunen gibt und die ihrerseits bereits gefährliche Verhaltensweisen annehmen. Trotzdem zeigt Frank Henenlotter, dass ihm hier bereits die Ideen ausgegangen sind, was den dritten Teil wie einen wilden Zirkus mit einigen interessanten Szenen, aber auch viel Unsinn erscheinen lässt. Als "Basket Case"-Fan wird das trotzdem noch reichen, um sich gut unterhalten zu wissen und nicht zuletzt erscheint die deutsche DVD ja in der "Trash Collection", so dass jeder wissen sollte, woran er ist.

 

Die Qualität von Bild (Vollbild) und Ton (Deutsch und Englisch, jeweils DD 2.0) sind nicht mehr ganz so gut wie beim Vorgänger, aber immer noch brauchbar. Als Extras gibt es Trailer zur Trilogie, Textinformationen zum Regisseur und zu den Hintergründen des dritten Teils sowie eine Bildergalerie. Verpackt ist die DVD in die CMV-typische kleine Buchbox.

 

(Paule)


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