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Pixie – Mit ihr ist nicht zu spaßen!Pixie – Mit ihr ist nicht zu spaßen!

(Koch Films)

 

Pixie hat vor vier Jahren ihre Mutter an Krebs verloren. Ihr bleibt ein ihr wohlgesinnter Gangsterboss und Stiefvater, eine sie liebende Halbschwester und ein sie hassender Stiefbruder. Darüber hinaus eine gehörige Portion Durchtriebenheit, kriminelle Energie, freches Wesen, Skrupellosigkeit wie auch Sinn für schrägen Humor. Sie nimmt sich der beiden Prolls Frank und Harland – die eigentlich ein Auge auf Pixie geworfen haben – sowie deren unverhofften Drogenfund an. Das macht sie nicht aus Nächstenliebe oder um die beiden vor größerem Unglück zu bewahren, sondern weil sie es ohnehin auf die Drogen und den daraus folgenden Verkaufserlös abgesehen hat. Bevor sie über Umwege an die Drogen gekommen ist, wollte sie ihren Ex Freund und ihren aktuellen Lover (mit dem sie ihrem Ex die Hörner aufgesetzt hat) abziehen und mit dem Drogengeld aus dem verregneten Irland verschwinden. Beide Lover haben aus den unterschiedlichsten Gründen und Gegebenheiten eine oder mehr Kugeln im Kopf und dem Ungleichen Trio auf den Fersen sind als geistliche getarnte Kriminelle die ihre Drogen zurückhaben wollen, ihr ätzender Stiefbruder und der zu ihr haltende Stiefvater. Einem verrückten Roadtrip durch das malerische Irland steht bis auf sich häufende Leichen nichts im Weg.

 

„Pixie – Mit ihr ist nicht zu spaßen!“ ist eine herrliche schräge Irische Gaunerkomödie in bester Quentin Tarantino / Guy Ritchie Manier. Soll heißen, eine gehörige Portion Trashtalk, schräge Begebenheiten und noch schrägere Charaktere kommen zusammen und treffen aufeinander. Es gibt ein Wiedersehen mit Alec „Getaway“ Baldwin (vor seinem tragisch tödlichen Schusswaffenunfall am Filmset) als durchgeknallter Priester-Gangster sowie mit Colm „Con Air“ Meaney als irischer Oldschool Gangster. Getragen wird der unterhaltsam schräge Streifen allerdings von der jungen und wirklich gut vor der Kamera agierenden Olivia „Ready Player One“ Cooke, die mit Ihrer Präsenz und ihrer frischen Art die schräge Story mit großer Leichtigkeit spielt. Mit „Pixie“ ist den allen Verantwortlichen ein sehr kurzweiliger 90 Minüter gelungen, der sehr gut unterhält und für 1 ½ Stunden das Hirn auf eine frische und schräge Reise mitnimmt. Passt.

 

Der Film erscheint bei Koch Films mit scharfem Bild und kräftigen Sound. Im Bonusbereich gibt es ein paar Trailer und Interviews.

 

(Zvonko)


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