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Erwartung – Der Marco-EffektErwartung – Der Marco-Effekt

(Koch Films)

 

Bei einer Routinemäßigen Passkontrolle im Zug wird der junge Roma Marco aufgegriffen. Da er versucht vor der Passkontrolle zu fliehen und bei seinem aufgreifen weder spricht noch gültige Dokumente bei sich trägt wird in dem Fall von Seiten der Behörden ermittelt. Als man bei Marco die Ausweisdokumente des vor Jahren verschwundenen und als tot vermuteten Ministerialbeamten William Stark findet, wird eine bereits geschlossene Ermittlungsakte erneut geöffnet. Der neu aufgerollte Fall ist eine Angelegenheit für Carl Mørck, seinen Partner Assad und ihre Assistentin Rose – also das Sonderdezernat Q. Nicht nur, dass sie einem Pädophilie Verdacht nachjagen, sie kommen bei Ihren Untersuchungen auch Korruption in höchsten dänischen Politkreisen auf die Spur wie auch einer systematischen Veruntreuung von Hilfsgeldern für humanitäre Hilfe in Kamerun.

 

„Erwartung – Der Marco-Effekt“ ist die mittlerweile fünfte filmische Adaption der Romanreihe des dänischen Erfolgsautors Jussi Adler-Olsen und seiner Krimireihe Rund ums Sonderdezernat Q. Nicht nur das verantwortliche Produktionsteam hat sich geändert (von Zentropa hin zu Nordisk Film), sondern auch der Cast. Mit der fünften von bisher neun Romanvorlagen wurden auch die Rollen neu besetzt. Die in den ersten vier Teilen liebgewonnen Hauptdarsteller des Carl Mørck (Nikolaj „Helden der Wahrscheinlichkeit“ Lie Kaas) und Assad (Fares „Rogue One: A Star Wars Story“ Fares) mussten Ulrich „The Thing“ Thomsen und Zaki „Wild Men“ Youssef weichen. Etwas irritierend ist die Tatsache, dass der Carl Mørck 10 Jahre älter ist. Ein durchaus interessanter bis fast fragwürdiger Schritt bei einem Reboot. Mit dem älteren Darsteller geht auch eine noch mürrischere regelrecht schon misanthropische Darstellung des Carl Mørck einher. Gerade bei der Darstellung des Carl Mørck dauert es eine ganze Weile, bis man sich auf den Darsteller und seiner Interpretation des Charakters eingelassen hat. Die Rolle des Assad ist gut besetzt und Zaki Yousseff macht seine Sache ordentlich, wenngleich ihm der Regisseur Martin Zandvliet durchaus mehr Spielraum hätte zugestehen dürfen. Die Story ist – wenn auch teilweise etwas verworren - solider Krimistoff aber leider die bisher schwächste in der Reihe. Das soll wohl aber auch auf die Romanvorlage und dem Ranking innerhalb der Reihe ähnlich sein. Fans der Reihe sollten dem ganzen definitiv eine Chance geben und Fans von Nordisk Crime Filmen sowieso. Es stehen aktuell noch vier Romanvorlagen zur Verfilmung zur Verfügung auf die man in Zukunft gespannt sein kann.

 

Die Blu-ray von Koch Films hat scharfes Bild und satten Sound. Im Bonusbereich gibt es den Kinotrailer zum Hauptfilm sowie weitere Filmvorschläge.

 

(Zvonko)

 

 

 


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