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Megadeth - Thirteen

(Roadrunner Records)

 

Es ist wie mit jedem neuen Megadeth Album, man legt es voller Vorfreude in den Player und betet insgeheim, dass Megadave wieder eine Sternstunde hatte und uns ein Album abliefert welches mit den ersten 4 der Megadeth Historie mithalten kann. Kurz gesagt, man erwartet ein paar Hits bzw. Ohrwürmer welche in 5 Jahren noch Spaß machen in den Player zu legen und zu denen man Live die Faust recken kann und euphorisch mitbangen. Man erwartet Melodic-Speed-Thrashmetal mit typischen Megadeth-Trademarks wie treibende Riffs, Doublebass-Attacken und songdienliche Solos die bis zur totalen Metalextase gehen. Die Realität sieht diesmal wieder mal anders aus. Das Megadave ein großartiger Musiker ist wissen wir und so ist auch "Thirteen" wieder ein qualitativ hochwertiges Album, zumindest musikalisch gesehen, jedoch fällt die Hitdichte unter der beständig hohen Qualität eher mager aus. Die 13 Songs sind zu den beiden Vorgängeralben durchweg eingängig und das Doppel Dave und Chris harmoniert mit genialen Solos großartig. Irgendwie passen die Zutaten, aber irgendwie fehlt auch das gewisse Etwas. Ständig den alten Zeiten nach heulen will man auch nicht, aber wenigstens ein paar Lichtblicke aus der späteren Phase wie "She Wolf", "Return to Hangar", "Kick The Chair" oder "Headcrusher" hättens dann doch sein dürfen. Mich überzeugen lediglich der bereits aus Guitar Hero bekannte Song "Sudden Death" und das mit "Wake Up Dead" mäßigen Mittelpart auftrumpfende "Fast Lane". Hätte nie gedacht das ich das mal schreibe, aber die musikalische Seite überzeugt mich - die Songs jedoch nicht. Daher trotzdem eine Kaufempfehlung von mir.

 

(Patrick)


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