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images/cover/2013_03/munruthel-creedamage.jpgMunruthel - CREEDamage

(Svarga Music)

 

Doch mal eine Überraschung – meine Erstberührung mit Munruthel, der vor ein paar Jahren erfolgte Re-Release on „Oriana tales“ hatte mit Musik so gut wie gar nichts zu tun, war stattdessen eine ebenso sinnlose wie uninteressante Geräuschkulisse. Das ist heutzutage anders – auf „CREEDamage“ haben sich Munruthel dem hymnischen Pagan Metal verschrieben. Zwar nicht durchweg – manche Songs sind dem Ambient zuzuordnen und bieten vorwiegend hymnische Keyboardteppiche. Das klingt teilweise auch gar nicht schlecht, aber interessanter wird es, wenn die Grenze zum Metal dann doch überschritten wird. Auch hier bedienen Munruthel sich saftiger Keyboards, welche das Klangbild klar dominieren, noch dazu haben sie ein Faible für nicht gerade überraschende, sehr ohrenfreundliche Harmoniebögen. Manchen mag das stören, aber Songs wie „Rolls of thunder from fiery skies“, der Titelsong oder „The mown dawns lie on the ground“ gefallen mir wirklich gut, ebenso wie die teilweise auf ukrainisch vorgetragenen Texte, welche die Scheibe angenehm abrunden. Mit einer besseren Produktion wäre noch mehr drin gewesen, denn die klingt etwas blechern, noch dazu bedient man sich eines sehr sterilen Drumcomputers, nun denn, man kann darüber hinwegsehen. Auch das Bathory-Cover „The lake“ ist gut umgesetzt, insgesamt zeigt der Daumen also klar nach oben. Wer nicht unbedingt die musikalische Revolution sucht sondern einfach mal wieder ein Pagan Metal-Album mit slawischer Atmosphäre möchte, ist hier wahrlich nicht schlecht bedient.

 

(Till)

 

http://www.munruthel.com


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