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totentanz nr. 29

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Ultra_Violence_DeflectTFlow.jpgUltra-Violence – Deflect The Flow

Candlelight Records

 

So ganz weiß ich nicht, was ich von ULTRA-VIOLENCE halten soll. Der wenig innovative Bandname, gibt schon mal einen Punktabzug. Ein Schelm ist, wer jetzt noch große musikalische Innovationen erwartet. Ganz entgegen dem von Death Angel entliehenem Namen, schlagen ULTRA-VIOLENCE eher in die Exodus/Hatriot Kerbe. Dabei geben die vier Jungs (alle Baujahr 1994) größtenteils Vollgas und setzen auch Blast-Parts nicht gerade selten ein. Gegründet wurde die Band 2009 in Turin von Gitarrist/Schreihals Loris Castiglia. Der (einzig kurzhaarige) Junge wirkt neben seinen Kollegen zwar etwas schmächtig, ist aber mit einem ordentlichen Organ ausgestattet. Der Rest der Band gibt sich ebenso keine Blöße, was durch die satte Produktion noch unterstützt wird.  Hier liegt auch ein weiterer Knackpunkt. Die Produktion ist mir definitiv zu sauber und perfekt. So richtig Old-School sind Ultra-Violence also nicht. Da helfen weder die schönen Xentrix, Nuclear Assault oder Destruction Shirts, noch das jeglichem Rumpelfaktor beraubte Venom Cover von „Don’t Burn The Witch“. „Deflect The Flow“ ist spielerisch klasse, brettert mir aber ziemlich ohne Wiederhaken durch die Gehörgänge. Wenn man betrachtet, das die Jungs gerade mal 21 werden/sind, ist das trotzdem aller Ehren wert und Fans oben erwähnter Bay-Area Bands könnten begeistert sein.

 

(Schnuller)

 

https://www.facebook.com/ultraviolencemetal


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