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With the dead – Love from with the dead

(Rise above)

 

Es sind zwei Dinge die ich an With the dead wirklich mag. Die mächtig knallenden Drums und das charismatisch schiefe, seltsam phrasierte Singsanggeheule von Zeremonienmeister und Labelchef Lee Dorian.

 

Diese beiden Komponenten machen auch dieses zweite Album der Cathedral/Electric Wizard-Connection für mich recht hörenswert, obwohl die Gitarrenarbeit doch überwiegend schlicht daherkommt. Abseits der wirklich seltenen Melodieeinsätze („Egyptian tomb“, „Cocaine phantoms“) kann man das Gebotene allenfalls songdienlich nennen, pomadig wäre aber je nach Sichtweise auch eine passende Vokabel. Vielleicht bin ich aber auch nicht Sludger und Doomer genug, um dieses reduzierte, stoisch vorgetragene Spiel angemessen zu würdigen. Kann auch sein. Selbst bei wohlwollender Betrachtung und mit einer dicken Genre-Brille auf der Nase lässt sich aber nun wirklich nicht übersehen, dass sich auf diesem Album einiges an Langeweile eingeschlichen hat. Nehmen wir nur mal „Watching the ward go by“ . Das Stück fängt ewig nicht richtig an, ergeht sich dann in Sprechgesang, rappelt sich dann zu etwas energetischeren aber generischen Parts auf, um dann nach über 10 Minuten viel zu spät vorbei zu sein.

 

Deutlich gefälliger ist da schon das fluffig grollende, supereingängige „Isolation“ oder auch das bereits erwähnte, fies treibende „Egyptian tomb“, das durch schöne klassische Doom-Harmonien doch klar hervorsticht. Was man auch von den trostlosen, aber eindringlichen Tonfolgen in „Anaemia“ sagen kann. „Love from with the dead“ hat also schon seine Highlights, aber auch einiges an, sagen wir mal wohlwollend, stilbedingtem Leerlauf.

 

(Chris)

 

https://www.facebook.com/withthedead

 

 


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