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totentanz nr. 29

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KingKobra_SwedenRockLive.jpgKing Kobra – Sweden Rock Live

Metalville / Rough Trade

 

KING KOBRA hatten in den 80ern mit ihren ersten beiden Alben in den USA einen recht passablen Erfolg, in Europa war man aber nie eine große Nummer. In Erinnerung geblieben, sind den meisten wohl nur die extrem wasserstoffblonden Haare der Band, wenn man von Drummer und Bandgründer Carmine Appice (u.a. Ozzy) mal absieht.  Seit 2010 ist man wieder aktiv und hat seitdem zwei neue Alben veröffentlicht. Immerhin ist die Band zum Großteil im originalen Line Up unterwegs und hat sich Paul Shortino (Rough Cutt/Quiet Riot) als Sänger ins Boot geholt. Den 2016er Gig auf dem Sweden Rock Festival kann man sich jetzt als CD in den Schrank stellen. Ob man jetzt auf ein Live Album von KING KOBRA gewartet hat, bezweifele ich mal und so richtig vom Hocker haut mich das Teil nicht. Natürlich haben KING KOBRA ein paar coole Songs in petto, „Ready To Strike“ und „Hunger“ vom Debut machen echt Laune, aber einiges gibt es hier schon auszusetzen. Braucht es heutzutage auf einer gut 60-minütigen Live CD unbedingt ein Bass und ein Drum Solo? Zudem das Bass Solo von Johnny Rod (u.a. WASP) in eine nur halb gespielte Version von WASPs „Wild Child“ übergeht, die von ihm nur mäßig gesungen wurde. Rod war ab 1986 bei WASP, aber auf der Studioversion des Songs nicht zu hören. In „Highway Star“ huldigt das Gitarrengespann lediglich dem Solopart des Deep Purple Klassikers. Der groß angekündigte Tribut an Jonnie James Dio ist eher ein 4-minütiges Mitsingspiel, das abrupt unterbrochen wird und ins Drum Solo übergeht. Der Sound ist im Übrigen sympathisch unbearbeitet und verheimlicht keine Schnitzer. Schlussendlich eine eher mäßige Veröffentlichung, bei der man auf das eine oder andere Cover, zugunsten eigener Songs, hätte verzichten können.

 

(Schnuller)

 

https://www.facebook.com/KingKobraOfficial/

 


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