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Liv Sin – Burning SermonsLiv Sin – Burning Sermons

(Despotz Records)

 

Als LIV SIN 2017 ihr Debüt „Follow Me“ veröffentlicht haben, war die kurzzeitig eingesetzte Schnappatmung - die sich kurz nach Bekanntgabe des Splits von SISTER SIN eingestellt hatte - schnell vergessen. SISTER SIN (um die Frontröhre Liv Jagrell) hatte mich 2007 mit ihrem Mix aus rotzigem Sleaze, klassisch bis teutonisch angehauchtem Metal und einer dreckigen Punk Attitüde sowohl Live als auch mit jedem musikalischen Output überzeugt und begeistert. Die Mischung aus MÖTLEY CRÜE, W.A.S.P., ACCEPT mit Punk Einschlag war undist einfach stark. Da die Fronfrau mit ihrem charismatischen und dreckig rauem Stimmorgan das Aushängeschild und der prägnanteste Bezugspunkt ist, war die Umstellung von SISTERSIN zu LIV SIN nicht wirklich schwierig. LIV SIN sind im Vergleich zur Vorgängerband weitaus metallischer wie auch härter und weniger rotzig, sleazig oder punkig unterwegs. Stört mich das? Nicht wirklich. Mag beide Ausrichtungen ungemein und war somit auch froh, dass mir „Burning Sermons“ nun (nach zwei EP´s) ein neues Full Length Album der schwedischen Metaller um Liv Jagrell vorliegt. Was soll ich sagen, außer dass auf „Burning Sermons“ 10 recht düstere, für LIV SIN Verhältnisse recht harte aber jederzeit nach vorne preschende und melodische sowie sich sofort festsetzende Songs zu hören sind. Liv Jagrell hat mich weder mit SISTER SIN noch mit LIV SIN enttäuscht, nicht Live und auch nicht auf Konserve. Wird Zeit, sie wieder Live zu sehen. Ass Kick Auftritt garantiert! LIV SIN und „Burning Sermons“ absolute Empfehlung.

Anspieltipps: „War Antidote“, „Hope Begins To Fade“, „At The Gates Of The Abyss“, „Slave To The Machine“, „The Sinner“.

 

(Zvonko)

 

https://www.livsinofficial.com/


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