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Avatarium – The Fire I long forAvatarium – The Fire I long for

(Nuclear Blast)

 

Die Schweden von Avatarium kommen hier im Totentanz immer ziemlich gut weg, was einfach daran liegt das sie eine fantastische Gruppe sind! Das ändert sich auch mit Longplayer # 4 nicht, die Nordlichter haben sich sogar noch steigern können gegenüber dem Vorgänger „Hurricanes and Halos“, der mir im Nachhinein doch etwas zu arm an Highlights war. Hab das Werk 2017 zwar gut gefeiert aber mit etwas Abstand muss ich feststellen das es mit den grandiosen Vorgängern „Avatarium“ (2013) und „The Girl with the Raven Mask“ (2015) nicht mithalten konnte. Ok, jetzt endlich zum neuen Album – das kann definitiv mit den Erstlingen mithalten und begeistert gleich mal mit einem grandiosen Dreier Einstieg „Voices“, „Rubicon“ und das emotionale „Lay me down“ sind schon mal erstklassig. Jennie Ann Smith singt wieder phänomenal und legt Emotion und Tiefe in ihre Performance. Das Qualitätslevel reißt auch auf den folgenden Stücken „Porcelain Skull“, „Shake that Demon“ (ungewohnt flott, wie ein schnelles Deep Purple Stück) nicht ab und schnellt beim Titelstück nochmal fett in die Höhe! Ein so herzzerreißendes Werk so ganz ohne Kitsch und dennoch hochemotional rüberzubringen, das ist schon wirklich Weltklasse! Ein durchweg gelungenes viertes Scheibchen, das lediglich mit der Pianoballade „Stars they move“ am Ende der CD ein eher durchschnittliches Lied präsentiert. Ansonsten Top! Das Ehepaar Jennie Ann Smith und Marcus Jidell (Guitar) hat es geschafft auch ohne – oder fast ohne – Hilfe ihres Mentors Leif Edling (er war mit Candlemass und The Doomsday Kingdom zu sehr beschäftigt und hat daher nur wenig geschrieben für „The Fire I long for“) ein starkes Album zu kreieren. Gehört zu den Highlights 2019! Jetzt kommt hoffentlich eine dicke Tournee!

 

(Arno)

 

http://www.avatariumofficial.se

 


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