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WARSENAL-FeastYourEyes.jpgWarsenal – Feast Your Eyes

Svart Records / Cargo

 

Der Bandname ist hier Programm. Diese durchgeknallten Kanadier, aus der kanadischen Kleinstadt mit dem schmucken Namen Joliette („joli“ = französisch für hübsch, niedlich – wie passend), ziehen mit einem ganzen Arsenal an Riffs, Breaks und Tempowechseln in den Krieg. WARSENAL feuern quasi im Sekundentakt aus allen Rohren, ohne Rücksicht auf Verluste und leider auch auf die Songs. „Feast Your Eyes“ wirkt, als hätte die Band speedige Riffs der NWOBHM von Diamond Head und Satan zusammen mit ganz frühen Metallica, Exciter und Razor (was fast auf’s gleiche rauskommt) in einem Topf püriert, aufgekocht und dann gleichmäßig zu einzelnen Songs portioniert. Das dann unter eine gehörigen Portion Speed im Studio eingetrümmert und fertig ist „Feast Your Eyes“. Den Live Videos des Trios im Netz sieht man die Energie der Jungs zu jeder Sekunde an, das ist beeindruckend. Auf Konserve klingt die Chose leider meistens zu durcheinander, ja irgendwie püriert, mit ein paar einzelnen Brocken. Die Songs wirken, als ob sie durchgehend am oberen Limit, oder leicht drüber, gespielt sind. Die Breaks und Tempowechsel sind vom Timing teilweise sehr gewagt, hier musste ich mehrfach an das Hirax Debut „Raging Violence“ denken. Einzelne Songs hervorzuheben ist schwer, da in allen Songs quasi alles vorkommt, wenn man von „Doomend From Birth“ mal absieht. Das Intro erinnert schon sehr an das Intro zu „Rock Bottom“ (KISS). Für 2-3 Songs kommt das ganz gut, auf Dauer ist mir „Feast Your Eyes“ definitiv zu anstrengend und am eigentlichen Song vorbeigespielt.

 

(Schnuller)

 

https://www.warsenalband.com/

 

 


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