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PrettyMaids-UndressYourMadness.jpgPretty Maids – Undress Your Madness

Frontiers Rec.

 

Auf die hübschen Mädels aus Dänemark ist Verlass. Auch jetzt, wo die Band stramm auf das 40. Bandjubiläum zusteuert, schafft es das Gespann Atkins/Hammer immer noch tolle und absolut relevante Alben aufzunehmen. Die letzten vier Studioalben („Louder Than Ever“ (2014) besteht ja zum Großteil aus Neuaufnahmen) waren alle gespickt mit tollen Songs und besonders „Pandemonium“ (2010) steht bei mir locker unter den Top 5 Alben der PRETTY MAIDS. Mit „Undress Your Madness“ machen die Dänen auch nichts falsch. Auch wenn der Titel etwas wilder anmutet, ist das Album im Schnitt etwas langsamer ausgefallen und Uptempo Nummern sucht man (fast) vergebens. Das wäre für das Gesamtbild zwar nicht schlecht gewesen, tut der Qualität des Albums aber keinen Abbruch, besonders wenn man so einen Sänger in der Band hat. Atkins Stimmer hat im Laufe der Jahre nichts von seinem Charisma verloren und zaubert immer wieder große Melodien auf die Songs. Balladeskes wie „Will You Still Kiss me (if you see me in Heaven)“ oder harter Stoff der Marke „If You Want Peace (Prepare for War)“ frisst sich gleichermaßen in den Hirnwindungen fest. Im Prinzip könnte hier auch jeder andere Song als Anspieltipp genannt werden, denn das Niveau auf „Undress Your Madness“ ist gewohnt gleichbleibend hoch. Bleibt nur zu hoffen, dass „Undress Your Madness“ nicht das finale Album der Band sein wird, denn kurz vor der Veröffentlichung von „Undress Your Madness“ wurde die Lungenkrebserkrankung von Atkins bekannt gemacht. Also, get well soon, Ronnie!

 

(Schnuller)

 

http://www.prettymaids.dk/

 


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