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Entera-Hate-Factory.jpgEntera – Hate Factory

(Eigenproduktion)

 

Seit 30 Jahren zieht Bassist/Sänger Carsten Lutter sein Ding mit ENTERA unbeirrt durch und solchem Durchhaltevermögen muss man Respekt zollen. In diesem langen Zeitraum gab es zwar nur drei EPs und vier Alben, die lange Liste der Ex-Mitglieder zeigt auch, warum das so ist. Leute zu finden, mit denen man kontinuierlich arbeiten kann, ist halt schwer. Die Aufnahmen für „Hate Factory“ haben sich auch über 4 Jahren hingezogen, was man dem Album glücklicherweise nicht anhört. Laut Info ist „Hate Factory“ komplett „echt“ aufgenommen worden und auf Trigger hat man verzichtet. Einige der brutal schnellen Doublebass Passagen klingen mir aber doch ein wenig zu sauber, als das hier vielleicht nicht doch etwas getrickst wurde. ;-)

Geboten wird natürlich nach wie vor Old-School Thrash, der mit einigen durchaus technischen Breaks verziert ist und oft in einem Affenzahn aus den Boxen brettert. Vor allem die Gitarrenarbeit ist ziemlich tight und extrem sauber. Etwas aus dem Rahmen fällt das Bassspiel von Fronter Carsten. Er arbeitet mit verschiedenen Sounds, was teils ganz gut kommt und natürlich für Abwechslung im Sound sorgt. Während der Leads klingt die Variante „stark verzerrter Bass und keine Overdubs“ allerdings etwas wie aus einer anderen Produktion hineinkopiert. Das gibt den Songs zwar mehr Liveatmosphäre, da man nur als Trio unterwegs ist, klingt aber etwas gewöhnungsbedürftig.

Wer seinen Thrash gerne mit einigen Ecken und Kanten hat, liegt bei ENTERA goldrichtig. Zwar sticht aus dem Material kein wirklicher Hit heraus, aber Thrashgranaten der Marke „Fake Persons“, „Catterbox“ oder „Way Of The Zombies“ werden live, sobald man das wieder darf, für den einen oder andern Moshpit sorgen. Die CD gibt es für 10€ + Porto im Shop auf der Homepage.

 

(Schnuller)

 

http://www.entera.org/

 


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