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MadMax_StormchildRising.jpgMad Max – Stormchild Rising

Steamhammer /SPV

 

Die Münsteraner steuern stramm auf ihr 40-Jähriges Jubiläum zu, dass die Band in den nächsten Jahren begehen wird. Mit „Stormchild Rising“ kommt nun Album Nr 14. in die Läden, wenn man „Thunder, Storm and Passion“ mit den Neueinspielungen alter Songs mitzählt. Im Albumtitel kokettiert man mit der eigenen Vergangenheit („Stormchild“ von 1985) und das Cover wurde ebenfalls an den eigenen Bandklassiker angelehnt. Einen Schritt zurück in die etwas härtere Vergangenheit machen MAD MAX musikalisch allerdings nicht. „Stormchild Rising“ reiht sich locker in die Reihe der starken Alben ein, die seit 2012 – man wechselte seinerzeit zu Steamhammer - veröffentlich wurden. Sänger, Gitarrist und Produzent Michael Voss ist ein sehr versierter Mann, der seine Erfahrung aus vielen Projekten auch umsetzen kann. Wie schon auf dem wirklich starken letzten Album „35“, ist die Ohrwurmdichte wieder sehr hoch. „Talk To The Moon“ und „Eyes Of Love“ hätten sich auf „Night Of Passion“ (1987) ebenfalls sehr gut gemacht, wie so einige andere Nummern des Albums auch. Mit “Hurricaned” und “Rain Rain” sind zwei Doublebass Nummern auf dem Album zu finden und zu den weiteren Highlights gehört auf jeden Fall das hymnische „Kindom Fall“. „Ladies And Gentleman“ bekommt zurzeit fast schon prophetische Züge. Obwohl Song und Video schon vor dem Corona Ausbruch geschrieben, bzw. gedreht wurde, wird der Umgang der Menschheit miteinander, mit dem Planeten und die Folgen daraus angesprochen. Ein Thema das leider nie an Aktualität verliert. Die etwas kürzere Single-/Videoversion wird durch Kinderliedkomponist Detlev Jöcker und einen Kinderchor verstärkt. Als Gastmusiker konnten gleich zwei Bekannte Namen gewonnen werden. Strypers Oz Fox spendiert ein Solo in „The Blues Ain’t No Stranger“ und Paul Shortino teilt sich Michael Voss die Vocals im gelungenen Cover „Take Her“ von Shortinos Ex-Band Rough Cutt. „Stormchild Rising“ ist locker so stark, wie das famose letzte Album „35“ und zeigt, dass man auch nach knapp vier Jahrzehnten Bandgeschichte noch frisch wie einst im Mai klingen kann.

 

(Schnuller)

 

https://www.facebook.com/MADMAXBand/

 

 


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