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Satyricon, Suicidal Angels (Frankfurt 2018)

Satyricon, Suicidal Angels (Frankfurt 2018)

14.3.2018 – Batschkapp

 

Mit ihrem aktuellen Düsterwerk „Deep calleth upon Deep“ tourten Satyricon schon im Herbst 17 durch die Lande und jetzt im Frühjahr 18 wurden noch weitere Shows gezockt, u.a. in der schönen, neuen Batschkapp in Frankfurt. Als großer Liebhaber der Norweger machte ich mich auf den Weg in die Großstadt, verpasste zeitlich aber die Opener Suicidal Angels, die laut Bekanntem aber gut abgethrasht haben sollen.

 

                                  

 

Nach „Bram Stokers Dracula“ Soundtrack Intro kamen die beiden Protagonisten Satyr (Vocals, manchmal Guitar) und Frost (Drums) auf die Bühne. Das dynamische Duo wurde unterstützt von den Live - Session Gitarristen Steinar Gundersen und Attila Vörös sowie dem Bassisten Anders Otten. Ein Keyboarder war auch on Stage, aber dessen Name habe ich leider nicht parat. Im Hintergrund auf dem Backdrop war das viel diskutierte aktuelle Albumcover zu sehen und davor legten die sechs Musiker ordentlich los mit Hits wie „Our World, it Rumbles Tonight“, „Black Crow on a Tombstone“ oder „Repined Bastard Nation“. Die Fans gingen gleich voll steil und man bemerkte gleich das die Reaktionen bei ganz neuem Stoff wie „Deep calleth upon Deep“ oder „To your Brethren in the Dark“ genauso gut waren wie bei älterem Liedgut.

 

                               

  

Frontmann Satyr ist schon ein beeindruckender Typ, fast 2 Meter groß, durchtrainiert und hervorragend bei Stimme. Seine schwere Erkrankung (Tumor im Kopf, 2015 entdeckt) hat er anscheinend gut weggesteckt. Die Musiker waren allesamt topfit und tight und als der Chef dann die Flying – V rauskramte wusste man das Oldie Time angesagt war und man nun den Black Metal der frühen Satyricon Jahre genießen konnte, in Form von u.a. „Walk the Path of Sorrow“ (vom 1993er Debut „Dark Medieval Times“) und dem Bandhit „Mother North“ (vom Klassiker Album „Nemesis Divina“ aus dem Jahre 1996). Sehr geil und absolut majestätisch! Im Zugabenblock brachten die Nordmänner dann noch drei Stücke unter bevor sie sich nach ca. 100 Minuten in die Nacht verabschiedeten. Starker Auftritt, guter Sound, tolle Songauswahl – mehr kann man nicht verlangen. Ich freue mich schon auf das nächste Mal.

 

                                    

  

 

(Text/Pix: Arno)


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