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Metalheadz Open Air 2023

 

Metalheadz Open Air 2023

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Oberndorf am Lech, 19.-20.05.2023

 

 

Nachdem der Bavarian Metalheadz e.V. sein Jubiläumsfestival im letzten Jahr schon ohne pandemiebedingte Einschränkungen durchführen konnte, sollte es dieses Jahr für die elfte Ausgabe des feinen Metalheadz Open Air erst recht keine Probleme geben. Nach dem 3-tägigem Event im letzten Jahr, waren es dieses Jahr wieder nur klassische 2 Tage lang Musik von der Bühne und am Feiertag wie gehabt eine Warm-Up Party mit Konservenmusik auf dem Gelände. Am Wetter gab es dieses Jahr wieder nichts zu meckern. Es war durchgehend trocken, wenn auch am Freitagabend etwas frisch. Dafür war der sonnige, warme Samstag mit bestem Festivalwetter gesegnet.

Da es sich um einen gemeinnützigen Verein handelt, wird jedes Jahr für einen guten Zweck gespendet und obendrein andere Projekte unterstützt. Dieses Jahr wird für den Hilfsfond der Gemeinde Oberndorf gesammelt, sowie die Aktion „Kronkorken für einen Rollstuhl“ unterstützt. Nach dem Aufruf am ersten Festivaltag, war die bereitgestellte große Sammelbox für die Kronkorken am nächsten Tag schon fast am Überlaufen. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern erleichtert den Organisatoren auch die Aufräumarbeiten nach dem Festival. Auch dieses Jahr war wieder eine Gruppe behinderter Jugendlicher samt Betreuern auf dem Festival. Vor allem einer, natürlich stilecht in Kutte, war dauernd mit vollem Einsatz in der ersten Reihe zu sehen. Ein großartiges Bild.

MOA23-Kronkorken.jpgAuch wenn das Metalheadz O.A. nur ein kleines Festival ist, sind hier immer ein paar Bands im Line Up, die nicht dauernd in jedem Club zu sehen sind. Die Schweden Nekromant und Trial zum Beispiel, aber auch einheimische Bands wie Red To Grey sieht man nicht so oft auf Festivals. Die Preise für Essen und Trinken sind ebenfalls weit unter dem Level der kommerziellen Festivals. Ein 0,5l Becher zwischen 2 € (Wasser) und 3,50 € (lokales Unterbaarer Bier) und ein Steakbrötchen ist mit 4 € ebenfalls sehr günstig. Bezahlt wird nach wie vor mit Bon-Karten, die an den Ausgaben nur abgezeichnet werden müssen, was den Ablauf beschleunigt. Auf Dixie-Toiletten wird ebenfalls verzichtet und auf dem Gelände, sowie dem angrenzenden Camping gibt es richtige Toilettenwagen. Das alles ist ein immenser organisatorischer Aufwand, der hauptsächlich von freiwilligen und ehrenamtlichen Helfen gestemmt wird. Dabei sind alle Helfer am Eingang und am Tresen immer gut drauf und zu einem Spaß aufgelegt.

Zum Festival folgende kleine Entschuldigung. Wegen einer Knieverletzung in unserem Team war der Trip bis Donnerstag noch nicht in trockenen Tüchern. Daher verzögerte sich die Abreise und wir kamen erst zur Hälfte es ersten Tages auf dem Gelände an.

Nun zur Bühne…

 

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BLIZZEN

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Die Hessenjungs waren mit ihrem Gig leider fast fertig, als wir auf dem Gelände ankamen. Vor der Bühne war ordentlich was los und auf der Bühne definitiv auch. BLIZZEN machen live immer viel Spaß und die immer eingängigen Songs machen es ihnen auch leicht das Publikum vor der Bühne am Feiern zu halten. Heute musste mal wieder Aushilfsdrummer Freddy Kessler (u.a. Gitarre bei den starken Thrashern Reflexor) ran, da Drummer Gereon auch bei Vulture an den Drums sitzt, die heute einen Gig in Frankreich haben. Nach „Trumpet Of The Gods“ und „Time Machine“ wurde mit dem schnellen „Gone Wild“ der Gig beendet und danach ordentlich bejubelt. Es wird Zeit für ein neues Album!

 

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LIQUID STEEL

 

Die Innsbrucker sind spätestens seit dem starken letzten Album „Mountains Of Madness“ regelmäßig Gäste in meinem Player. Heute bekam ich sie endlich das erste Mal live zu sehen. Tatsächlich hat man sich mittlerweile mit Insanity Alert Gitarrist Phil um eine dritte Gitarre erweitert, was nach dem einen oder anderen epischen Song schreit, der aber heute außen vor blieb. Musikalisch sind LIQUID STEEL generell mit etwas weniger Speed unterwegs. Wenn es doch etwas schneller wird, wie in „Speed

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 Demon“, holpert es zumindest heute etwas. Ansonsten ist hier aber alles geil! Die Bühnenpräsenz stimmt, Sänger Fabio ist ein agiler und sympathischer Frontmann und mit Songs wie „Victim Of The Night“, „Starrider“ und „Heavy Metal Fire“ haben LIQUID STEEL hier leichtes Spiel.

 

 

 

NEKROMANT

 

Mit NEKROMANT aus Schweden habe ich heute meinen Erstkontakt. Das Trio spielt doomigen Heavy Metal, einige Bekannte attestieren dem Sound auch eine leichte Stoner-Schlagseite. Das liegt aber im Ohr des jeweiligen Hörers. Black Sabbath oder Pentagram sollten als grober Vergleich aber passen. Auf jeden Fall drückt der Sound ganz ordentlich. Vor allem Bassist/Sänger Mattias ersetzt mit seinem satten, knarzigen Basssound nicht nur die zweite Gitarre sehr gut, er verfügt auch über eine klare Stimme, mit welcher er feine Melodiebögen über die Songs legt. Zwar war es anfangs recht luftig vor der Bühne, doch bis zum Ende des Gigs konnten wieder etliche Lücken im Publikum geschlossen werden.

 

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TRIAL

 

Nach dem kurzen Schwenk in langsamere Gefilde, gibt es mit TRIAL wieder klassischen Heavy Metal schwedischer Prägung. Wie viele andere Bands aus Schweden mischen, TRIAL klassischen Heavy Metal, in diesem Falle würde ich Maiden und Mercyful Fate sagen, zu einem eigenen Gebräu und machen ihre Sache erstklassig. Durch die aufkommende Dämmerung entfaltet die Lichtschow auch langsam ihre Wirkung. Leider ist der Sound im Bereich der Gitarren etwas matschig, so dass hier einige zweistimmige Melodien und die Riffs etwas untergehen. Auch wird die Bassdrum ab dem vierten Song plötzlich eine ganze Ecke lauter, was es nicht einfacher macht die Gitarren zu identifizieren. Immerhin ist Sänger Arthur ein echter Blickfang mit toller Stimme. Er ist zwar erst seit dem aktuellen Album in der Band, ist auf der Bühne aber sehr souverän. Als letzter Song wird ein gelungenes und erstklassig gesungenes „Die Young“ Cover von Black Sabbath zum Besten gegeben. Toller Gig von einem würdigen Co-Headliner!

 

 

 

VICIOUS RUMORS

 

Die aktuelle Tour von VICIOUS RUMORS steht unter dem Banner „The Atlantic Years“, was also die Alben „Vicious Rumors“ und „Welcome To The Ball“ von `90 und `91 umfasst. Natürlich schleichen sich hier und da noch ein paar andere Songs ein. Grundsätzlich können die Mannen um Geoff Thorpe nichts falsch machen, wenn sie auf die ersten vier Alben zurückgreifen, die definitiv allesamt das Prädikat „Klassiker“ verdienen. So kommt man heute in den Genuss von selten gespielten Songs wie „Six Stepsisters“. Den Gesangsposten hat im Moment Ronny Munroe inne, der schon auf dem Keep It True einen fantastischen Job gemacht hat und heute ebenfalls beweist, was für ein fantastischer Sänger er ist. Die Chemie auf der Bühne scheint auf jeden Fall zu stimmen. Man harmoniert bestens, auch der schwedische Bassist Robin Utbult hat sich noch ein Stück weiter in die Band eingefunden. Absoluter Blickfang ist aber Leadgitarrist Gunnar DüGrey, dessen Sender zwar schon am Anfang der Show versagt, der sich aber auch mit Kabel nicht vom exzessiven Posen abhalten lässt. Trotz der vielen Wechsel im Line Up, live immer wieder eine Macht!

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FIRMAMENT

 

Meine erste Band des Tages war FIRMAMENT aus Leipzig. Sound und Optik der Band transportieren das Flair der späten 70er Jahre. Die Songs sind meisten flott nach vorne gespielt und haben durchaus eine kleine Metal Schlagseite. Quasi eine etwas gebremste Version der frühen Judas Priest. Die Band selbst steht allerdings eher zurückhaltend auf der Bühne und strahlt nicht übermäßig viel Enthusiasmus aus. Es haben sich allerdings durchaus genug Leute vor der Bühne eingefunden, die mehr Begeisterung versprühen als die Band. Mit Marco Herrmann haben FIRMAMENT aber definitiv einen exzellenten Sänger in ihren Reihen, der beim Judas Priest Cover „Desert Planes“ glänzen kann. Eine ordentliche Show, aber mit Luft nach oben. Da die Band erst seit zwei Jahren aktiv ist, kann das ja noch werden.

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LYNX

 

In der einer ähnlichen Ecke sind LYNX aus Gießen zu Hause, die ebenfalls erst seit wenigen Jahren aktiv sind. Immerhin konnte man im schon ein Jahr nach der Bandgründung einen Deal beim griechischen Label No Remorse Records klar machen, wo 2021 das Debutalbum „Watcher Of Skies“ erschien. Wer die Scorpions Alben der 70er mag, sollte hier mal ein Ohr riskieren. Der Sound auch mit ein paar Synthies (beim Spacigen Intro) und Keyboards angereichert. Neu in der Band ist Sängerin Amy, die auch das Keyboard bedient und heute ihren ersten Auftritt hat. Der Gesang wird nun zwischen Gitarrist Marvin (der gestern schon mit Blizzen auf der Bühne stand) und ihr aufgeteilt, oder sehr oft zweistimmig dargeboten. Letzteres ging heute nicht immer ganz auf. Da sitzt noch nicht alles und Amy wollte es beim ersten Gig vielleicht etwa zu gut machen. Trotzdem ein gelungener Gig, was auch entsprechend honoriert wurde.

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KNIFE

 

Wir bleiben geographisch in meiner hessischen Heimat, schlagen musikalisch aber ganz andere Töne an. KNIFE aus Marburg brettern eine räudige Mischung aus angeschwärztem Speedmetal und Punk in die anwachsende Menge und rütteln die Leute nach den ruhigeren Klängen richtig wach. Fronter Vince Nihil ist ein sensationeller Frontmann und bringt den Laden richtig in Schwung, auch wenn das bei strahlendem Sonnenschein etwas schwerer fällt als im dunklen Club. Fantastische Songs (und Titel!) wie „Black Leather Hounds“, „I Am The Priest“ oder “Sword Looser” tun ihr übriges. Zum Finale gibt es ein „Sacrifice“ Double bestehend aus den gleichnamigen Songs von Venom und Bathory. Mitreissend auf die Zwölf!

 

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IRON FATE

 

IRON FATE haben Ende 2021 mit “Crimson Messiah” ein absolutes Hammeralbum abgeliefert, dass Freunde des melodischen US-Metal und älterer Queensryche gleichermaßen begeistert hat. So besteht der Großteil der Songs auch vom aktuellen Album. „Crimson Messiah“ dient auch gleich als Opener, gefolgt vom etwas straighteren „Hellish Queen“. Auch wenn der Sound völlig ok ist, wirkt der Gig heute etwas gebremst. Vor der Bühne sind etwas größere Lücken zu sehen als noch bei Knife. Dann reißt beim zweiten Song auch noch eine Gitarrensaite. Das wirft die Band zwar nicht aus der Bahn, doch der Funke braucht einen Moment zum Überspringen. Das knapp 10-minütige „Strangers In My Mind“, von Sänger Denis zwar fantastisch gesungen, hilft allerdings nicht um etwas Fahrt aufzunehmen. Das gelingt aber mit dem folgendem „We Rule The Night“. Das abschließende Queensryche Cover „Walk In The Shadows“ setzt noch einen würdigen Abschluss, der auch entsprechend beklatscht wurde.

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SEVEN SISTERS

 

SEVEN SISTERS haben am Vorabend noch mit Riot City auf dem Up The Hammers in Athen gespielt und hatten einen anstrengenden Trip, es bis 18 Uhr auf der Metalheadz Open Air zu schaffen. Wie schon bei Iron Fate gibt es jetzt große Melodien im Stück. Besonders die erstklassigen Leads der beiden Gitarristen sind zum Niederknien. Kyle McNeil schafft dabei den Spagat als Frontman und Gitarrist scheinbar spielend und ist noch zu Scherzen aufgelegt, als er die Band als „blasseste Band des Festivals“ ankündigt. Vermutlich zu Recht, denn das Sonnenbrandrisiko ist für Engländer auch in der Nachmittagssonne in Mitteleuropa höher als zu Hause. Vereinzelte Keyboards, die auch auf den Alben zu finden sind, werden mittlerweile vom Band eingespielt. Opener ist heute „Beyond The Black Stars“ vom aktuellen Album, gefolgt von „Blood And Fire“. Tendenziell haben es heute, bis auf den Opener, eher die melodischen und gemäßigten Songs in die Setlist geschafft. Auch das 16-minütige „The Cauldron and the Cross“ wird in kompletter Länge gespielt. Immer wieder ein Genuss, wie sicher sich die Band durch dieses epische Meisterwerk spielt. Mit dem abschließenden „The Artifice“ wird dann ein toller Gig beendet. Ganz große Kunst!

 

 

MOA23-RiotCity.jpgRIOT CITY

 

Auf RIOT CITY haben alle an diesem Wochenende gewartet und sie sind quasi die Band der Stunde. Auf dem Gelände ist es locker so voll wie bei Vicious Rumors, dem Headliner des Freitags…und die Kanadier geben auf der Bühne alles! Sänger Jordan Jacobs ist ein Tier, auf der Bühne ständig in Bewegung und setzt alle hohen Schreie vom Album um. Die Songs der beiden Alben lassen weder der Band noch dem Publikum viel Zeit zum Luft holen und halten das Adrenalinlevel durchgehend hoch. Stillstehen und ausruhen is‘ nich! Ob „The Hunter“, „Steelrider“, „Warrior Of Time“ oder “Tyrant“, die Band wird nach allen Regeln abgefeiert. Auch ein kurzes Drum Solo oder das etwas ruhiger beginnende „In The Dark“ lassen die Stimmung nicht abflachen. Als Zugabe wird Grim Reapers „See You In Hell“, zusammen mit Marvin und Andi von Blizzen rausgehauen und natürlich lauthals mitgesungen. Ein gelungenes Finale für eine mitreißende Show!

 

 

WARRANT

 

Nach dieser Darbietung haben WARRANT natürlich erst mal etwas zu kämpfen. Aber man hat ja angekündigt „The Enforcer“ in kompletter Länge zu spielen und hat damit einen großen Klassiker des teutonischen Speed Metal in der Hand. So füllt sich der Platz vor der Bühne nach und nach wieder. Zudem haben WARRANT sich mit Adrian Weiss (u.a. Gloryful) einen zweiten Gitarristen in die Band geholt, was den Sound definitiv eine gute Ecke dicker macht. An der Songreihenfolge von „The Enforcer“ wird nichts geändert und das Album wird durchgespielt, wie man es kennt. Endlich kann man auch länger nicht gespielte Songs wie „Send Ya’ To Hell“ (aufs sträflichste unterschätzt!) oder „Die Young“ wieder mal abfeiern und auch vermeintlich schwächere Songs wie „Betrayer“ und „Cowards Of Martyrs“ funktionieren live sehr gut. „The Enforcer“ – natürlich mit Besuch des Enforcers auf der Bühne - oder das mächtige Riffgewitter „Torture In The Tower“ sind aber noch mal eine andere Hausnummer, an die so schnell nichts herankommt.

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Natürlich war hier noch nicht Schluß. Mit „Come and Get It“ gab es einen Song vom 2014er Album „Metal Bridge“. Danach einen brandneuen Song namens „Demons“ vom angekündigten Album „The Speed Of Metal“. Der Song hat Tempo, eine sehr gute Hookline und die beiden Gitarristen duellieren sich grandios im Solopart, der auf ein zweistimmiges Solo hinausläuft. Das lässt auf ein starkes neues Album hoffen. Zum Abschluss wurde noch ein Triple der „First Strike“ EP abgefeuert: „Bang That Head“, „Scavenger’s Daughter“ und „Satan“ hinterließen eine ordentliche und begeisterte Menge vor der Bühne!

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PRAYING MANTIS

 

Zugegeben, meine Berührungspunkte mit PRAYING MANTIS sind nur rudimentär. Sie gehören zu den Pionieren der NWOBHM, spielen aber eigentlich „nur“ Hard Rock/AOR, ziehen aber doch sehr viele Leute vor die Bühne…um nicht zu sagen, dass alle zum Finale da sind! Jetzt entfacht auch die tolle Lichtanlage ihre ganze Wirkung und untermalt die melodischen Songs erstklassig. Das Brüderpaar Tino (Guit.) und Chris (Bass) Troy ziehen mit ihrem Baby seit Mitte der 70er Jahre durch die Lande. Besonders Tino ist auf der Bühne eine echte Augenweide. Wie der Mann sich mit unbändigem Spaß durch seine Songs spielt und bei jedem Song ein paar Jahre jünger wirkt, ist absolut ansteckend. Neben Gitarrist Andy Burgess sind die beiden Niederländer Hans `T Zandt und John Cuijpers mittlerweile seit 10 Jahren in der Band. Neben Gitarrist Tino, ist John Cuijpers ein echter Blickfang, der die Menge mitreißen und dirigieren kann. Der Sound ist locker der Beste des Festivals somit steht einem würdigen Abschluß des Festivals nichts im Wege.

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Somit geht auch 2023 in Oberndorf am Lech wieder ein gelungenes Festival zu Ende. Für das kommende Jahr wurden schon die ersten Bands angekündigt. Sacred Steel, Dead Lord oder Gatekeeper, Total Annihilation, Karloff, Amethyst, Mortician, Defender und Battlecreek lassen schon mal keine Wünsche offen und ich bin gespannt, was die Bavarian Metalheadz hier noch aus dem Hut zaubern.MOA23-Stage.jpg

Ein großes Dankeschön geht an alle am Festival Beteiligten, für die tolle Organisation und ein fantastisches Wochenende. Wer im kommenden Jahr einen Ausflug nach Oberndorf plant, sollte am Ball bleiben. Das Festival war in den letzten Jahren immer schon im Vorjahr ausverkauft und die in den freien Verkauf gehenden Karten sind knapp.MOA23-Logo.jpg

 

(Schnuller)

 

 

http://www.metalheadz-open-air.de/

 

http://www.bavarian-metalheadz.de/

 


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