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chinese_zodiacArmour Of God: Chinese Zodiac

(Splendid)

 

JC – der Asian Hawk – ist einer der besten Kunstdiebe und Grabräuber überhaupt. Als er und sein Team den Auftrag bekommen, die 12 Tierkreiszeichen Bronzeköpfe die während der Opium Kriege aus dem Sommerpalast in Peking gestohlen wurden, wieder zu beschaffen, können sie natürlich nicht nein sagen. Das Abenteuer und die winkende hohe Börse sind sehr schlagkräftige Argumente. Auf der Jagd nach den chinesischen Kulturgütern, kommen der Asian Hawk und seine Mannen an exotische und historische Orte, bekommen es mit unterschiedlichsten fähigen wie auch unfähigen Gegnern zu tun und bekommen mehr als genug Gelegenheiten um ihre High Tech Gadgets einzusetzen. Als sie dann von ihrem Auftraggeber gelinkt werden, ändert sich auch ihre Motivation an der Beschaffung der Kunstschätze und die Gier nach Geld weicht einer patriotischen und moralischen Einstellung.

 

„Armour Of God: Chinese Zodiac“ ist der langersehnte dritte Teil der legendären „Armour Of God“ Reihe. Diese Reihe gehört neben der „Police Story“ Serie und auch den beiden „Project A“ Filmen, meiner Ansicht nach zu den essentiell(st)en Werken eines Jackie Chan. Diese Filme muss man als Fan einfach kennen und lieben. Was der Mann da alles auffährt kann nur mit Superlativen beschrieben werden. Natürlich betrifft das vor allem die waghalsigen Stunts. Gerade die Dreharbeiten zum ersten Teil der „Armour Of God“ Reihe stehen im Zeichen seiner wohl schwersten Verletzung (Schädelbruch) bei einem seiner waghalsigen und doublefreien Stunts. Damals wie heute hat er als moderner Indiana Jones und Grabräuber eine Menge Gadgets und technische Spielereien im Gepäck um zum Ziel zu gelangen. Sei es die Verfolgungsjagd in seinem Rollerblade Komplettanzug oder sein Airbaganzug im finalen Stunt. Alles funktioniert (irgendwie) und wird auch vom Meister persönlich durchgeführt. Natürlich nagt aber auch an einem Jackie Chan der Zahn der Zeit und deshalb nimmt der mittlerweile 60 Jährige auch das eine oder andere Mal CGI und Green Screen Technologie zu Hilfe. Puristen werden sich genau an diesem Umstand stören und wahrscheinlich auch noch an dem Umstand herummosern, dass „Chinese Zodiac“ aufgrund einiger Slapstickeinlagen stellenweise zu kitschig und platt ausgefallen ist. Genau diese Moserer sollten sich Jackie Chans 80er und 90er Jahre Werke und auch „Armour Of God 1 & 2“ in Erinnerung rufen. Viel anders wars auch damals nicht. Vielleicht sind diese Leute nur einfach auch – wie unser Actionheld – einfach älter geworden und haben mittlerweile andere Sehgewohnheiten entwickelt. Komme mit dem dritten Teil der „Armour Of God“ Serie gut klar, wenn ich auch sehr bedauere, dass es ganze 22 Jahre gedauert hat um einen Nachfolger – der gut ist aber natürlich nicht an seine Vorgänger heranreicht – hinzubekommen. „Armour Of God: Chinese Zodiac“ bietet jedenfalls aufwendiges und familiengerechtes Popcornkino, dass sowohl Jung als auch alt mit vielen Stunts und Action sowie Slapstick und Humor unterhält.

 

Die Blu-ray von Splendid hat ein kräftiges Bild und satten DTS-HD Master 5.1 Sound. An Extras gibt es unteranderem ein interessantes und fast einstündiges Making Of.

Wieso allerdings die internationale Fassung im Gegensatz zur asiatischen Version gute 10 Minuten kürzer ist, muss man bei einem familienfreundlichen Film nicht wirklich verstehen. Hab eigentlich gedacht, dass die Zeiten in denen gerade Dialogszenen für den europäischen Markt herausgeschnitten werden (wurde gerade bei asiatischen Filmen in den 80er und 90 Jahren gemacht) weil sie als nicht essentiell erachtet werden, längst überwunden worden wären.    

 

(Zvonko)


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