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Shark LakeShark Lake

(Tiberius Film)

 

Clint Gray (Dolph „Red Scorpion“ Lundgren) ist bei der Polizei kein unbekannter und verdient sich seinen Lebensunterhalt mit krummen Geschäften, genauer dem Schmuggel und Vertrieb von exotischen Wildtieren. Als die Polizei ihm auf den Fersen ist und er sich mit ihr eine Verfolgungsjagd leistet, endet er mit seinem Transporter in einem See. Gray wird festgenommen und für Fünf Jahre hinter Gittern gesteckt. Was niemand weiß, ist das Gray in seinem Transporter ein trächtiges Bullenhai Weibchen hatte. Diese Hai-Spezies kann sich wohl prima an die Wasserverhältnisse anpassen und der Mangel an Salzwasser im See macht ihr nichts aus. Pünktlich zur Haftentlassung Gray´s kommt es zu tödlichen Attacken am See. Das örtliche Sherriff Department geht zuerst von einem Bären aus, der in der Gegend sein Unwesen treibt. Schnell wird klar, dass es sich bei dem mordenden Tier jedoch nicht um „Meister Pelz“ handelt, sondern um eine aggressive Bullenhai Familie. Gray und die engagierte Polizistin Meredith Hendricks (Sarah Malakul „Sharktopus“ Lane) - die Clint Gray nicht über den Weg traut und auch ein privates Hühnchen mit dem Tierschmuggler zu rupfen hat - müssen sich zusammen reißen und ihre Differenzen über Bord werfen um den Unwesen treibenden Haien ein Ende zu bereiten.

 

„Shark Lake“ ist das Regiedebüt von Jerry Dugan. Seine mangelnde Erfahrung merkt man den Film leider deutlich an. Wenig Spannung, wenig Gore Elemente und eine dünne Story. Schade drum, denn mit Dolph Lundgren hat er eigentlich einen B-Movie Haudegen im Cast, der den Streifen locker aufwerten könnte und überhaupt auch der Hauptgrund ist um sich diesen Film anzutun. Darüber hinaus verfügt die Hauptdarstellerin durch ihr Mitwirken in „Sharktopus“ über Erfahrung mit Hai-Terrorstreifen und hätte dem Regiedebüttanten vielleicht den einen oder anderen Rat geben können. Er macht den Fehler, dass er mit „Shark Lake“ einen eher ernstgemeinten Genrebeitrag abliefern will und somit auf jegliche Ironie, Humor und schwachsinnige Überspitztheit à la „Sharknado“ oder „Sandsharks“ verzichtet. Herausgekommen ist somit ein leider ziemlich überflüssiges Creature Movie, das die Titelgebenden Kreaturen darüber hinaus auch noch sehr wenig zeigt. Am besten ist „Shark Lake“ in den Momenten in denen Dolph Lundgren dem einen oder anderen die Fresse polieren oder Knochen brechen darf oder wenn er im Showdown mit bloßen Fäusten sowie dem einen oder anderen Kick dem Hai eine einschenken darf. „Shark Lake“ ist alles in allem eine recht müde Veranstaltung, die einzig und allein durch die Mitwirkung von Dolph Lundgren seine Berechtigung hat und den einen oder anderen dazu bewegen könnte ihn sich anzuschauen. Sei es drum, schon schlechteres gesehen und der alte Schwede Lundgren macht immer wieder Spaß.

 

Tiberius Film veröffentlicht den Film mit gutem Bild und durchschnittlichem Ton uncut. An Extras ist außer der obligatorischen Trailershow kein weiterer Inhalt im Bonusbereich vorhanden.

 

(Zvonko)


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