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Stephen King´s Stark - The Dark HalfStephen King´s Stark - The Dark Half

(OFDB Filmworks)

 

Der renommierte Schriftsteller Thad Beaumont (Timothy “Der Ghostwriter“ Hutton) verdient mit seinen wissenschaftlichen Büchern nicht wirklich viel Geld, deswegen schreibt er unter dem Pseudonym George Stark noch heftige Thriller Krimis die weggehen wie geschnittenes Brot. Er kann sich ein Leben im Wohlstand leisten, doch eines Tages taucht ein Kleinganove bei ihm auf, der weiß das Beaumont Stark ist und droht damit es aller Welt zu verraten – es sei denn unser Schreiberling zahlt ordentlich was fürs Schweigen. Doch Thad ist nicht bereit sich ewig an einen Erpresser zu binden und geht selbst an die Öffentlichkeit. Er plant zudem George Stark sterben zu lassen. Doch dem nur auf Papier existierenden Stark passt das gar nicht, er personifiziert sich und mordet im Umfeld Beaumonts. Wie soll der Autor die von ihm erschaffene und nun Fleisch gewordene Kreatur besiegen?

 

Sehr schöne King Verfilmung aus dem Jahre 1993 vom Godfather of Zombies, dem US Regisseur George A. Romero  („Dawn of the Dead“). Timothy Hutton spielt den netten Familienvater Beaumont sehr brav und den Bösewicht Stark eiskalt und gefährlich. In weiteren Rollen sehen wir Michael „The Walking Dead“ Rooker als Sherriff und Amy „Gone Baby Gone“ Madigan als Thad´s Frau Liz. Irgendwo zwischen Horror und Thriller ist dieser Film anzusiedeln und es ist sehr cool ihn nun völlig Uncut (hat ein paar krasse Szenen!) zu schauen.

 

Die Bluray hat gute Qualität in Sachen Bild & Ton (D/E in Linear PCM 2.0) sowie diverse Audiokommentare, Making Of, Fotos, Spots und Trailer als Bonus.

 

(Arno)

 

                           Und hier noch ein Special zum Film – mit Dank an voll:kontakt Promotion:

 

                                               Stephen King & George A. Romero:
                                                  Zwei Großmeister des Horrors

 

jedes Genre hat Namen, die es geprägt haben. Die unumstößlich mit ihm verbunden sind und nur in einem Atemzug genannt werden können, ja sogar müssen.

 

Im Falle von STARK – The Dark Half geht es nun um zwei Großmeister, die ihr Genre nicht nur geprägt haben, sondern es überragen. Die Rede ist von Stephen King und George A. Romero, die für das Horror-Genre so wichtig sind wie etwa J. R. R. Tolkien für Fantasy. Selbst wer noch nie einen Horrorroman in der Hand gehalten oder einen Zombiefilm gesehen hat, dürfte eine leichte Gänsehaut verspüren, wenn er diese Namen hört.

 

Während King als einer der erfolgreichsten Autoren überhaupt bisher mehr als 400 Millionen Bücher verkauft hat, die in über 50 Sprachen übersetzt wurden, gilt Romero als Mitbegründer und einer der wichtigsten Vertreter des modernen Horrorfilms. Jeder für sich schuf zeitlose Meisterwerke wie „Die Nacht der lebenden Toten“ (1968) oder „ES“ (1986). Was aber geschieht, wenn diese zwei Meister ihres Fachs sich zusammenschließen, um gemeinsam das ultimative Grauen zu erschaffen?

 

Wir nehmen die lang ersehnte Wiederveröffentlichung des 1993 indizierten Horror-Meilensteins STARK – THE DARK HALF am 08. Februar fürs Heimkino zum Anlass, einen genaueren Blick auf die lange Zusammenarbeit von King und Romero zu werfen.

 

 

Eine lange Freundschaft

 

King und Romero verband eine lange Freundschaft. Auch abseits gemeinsamer Produktionen ließen sich die beiden immer wieder kleine Aufmerksamkeiten zukommen. So widmete King Romero beispielsweise seine Romane „Christine“ (1983) und „Puls“ (2006). Romero wiederum versteckte häufig Anspielungen auf Kings Schaffen in seinen Filmen, wie zum Beispiel in „Zombie 2“ (1985), in dem kurz eine Ausgabe von Kings Bestseller „Brennen muss Salem“ (1975) zu sehen ist.

 

Über den Tod Romeros im Jahr 2017 schrieb King auf Twitter: „Ich bin traurig zu hören, dass mein liebster Kollege – und guter alter Freund – George Romero gestorben ist. George, es wird nie wieder jemanden wie dich geben.“

 

 

Die unheimlich verrückte Geisterstunde – Creepshow

 

Erstmals arbeiteten King und Romero bei dem Episodenfilm „Die unheimlich verrückte Geisterstunde“ (1982) zusammen, im Original „Creepshow“. Die insgesamt fünf Episoden umspannt eine Rahmenhandlung über einen Jungen, der seinen Vater mit einer Voodoo-Puppe quält. Der Stil des Films erinnert dabei an die Educational Comics der 1950er Jahre. King schrieb hierzu das erste Drehbuch seiner Karriere, Romero führte Regie.

 

Die recht ausufernde deutsche Übersetzung des Titels ist dabei wohl dem Umstand geschuldet, dass Leslie Nielsen eine Nebenrolle übernahm und der Film eher als Horror-Komödie vermarktet werden sollte.

 

 

Geschichten aus der Schattenwelt – Tales from the Darkside

 

Wieder ein Episodenfilm, diesmal jedoch ohne Romero auf dem Regiestuhl: Für „Geschichten aus der Schattenwelt“ (Tales from the Darkside: The Movie, 1990) verfassten sowohl King als auch Romero jeweils das Drehbuch für eine Episode.

 

Die Rahmenhandlung geht abermals von einem kleinen Jungen aus, der diesmal eine Hexe durch das Erzählen von Schauergeschichten besänftigen muss.

 

Bei „Geschichten aus der Schattenwelt“ handelte es sich zunächst um eine Fernsehserie. Auch hierfür lieferte King ursprünglich Material, zwei Kurzfilme der Serie basieren auf seinen Vorlagen.

 

 

Stephen King’s STARK – The Dark Half

 

Über 20 Jahre auf dem Index, nun endlich ungeschnitten in Deutschland erhältlich: „STARK – The Dark Half“ (1993) erscheint am 08. Februar auf Blu-ray, DVD und als Collector’s Edition und stellt die letzte und wohl auch atmosphärischste Zusammenarbeit von King und Romero dar. „STARK – The Dark Half“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Stephen King und erzählt von einem Autor, der von seiner eigenen zur Realität gewordenen literarischen Schöpfung bedroht wird. Wie bereits bei „Creepshow“ übernahm Romero hier wieder die Regie.

 

Das Motiv der Pseudonyme, das im Film eine wichtige Stellung einnimmt, hat tatsächlich einen realen Hintergrund: So schreibt der Protagonist Thad Beaumont im Film als George Stark, während King lange das Pseudonym Richard Bachmann verwendete. Und wie im Film stieg die Popularität der unter dem Pseudonym verfassten Werke Kings noch einmal stark an, nachdem der wahre Autor hinter dem Namen bekannt wurde.

 

 

Zum Film:

Der renomierte Schriftsteller Thad Beaumont begeistert mit seinen Romanen die Kritiker. Doch das große Geld verdient er mit reißerischer Horror-Lektüre, die er unter dem Pseudonym George Stark verfasst. Sein literarisches Doppelleben droht ein plötzliches Ende zu nehmen, als ein Erpresser auftaucht, der Thads zweite Identität enttarnen könnte. Aus der Not heraus beschließt Thad, dem Erpresser zuvorzukommen und sein Alter Ego selber zu enthüllen. George Stark wird dabei im Rahmen einer Enthüllungsstory symbolisch zu Grabe getragen. Doch Stark scheint nicht einfach so sterben zu wollen – im Gegenteil, er nimmt körperliche Gestalt an und entsteigt seinem Grab. Kurz darauf geschehen in Thads Umfeld einige Morde, die auf ihn als Täter hindeuten.

 

Perfekte Mischung aus Psycho- und Horrorthriller.“                       

 – Lexikon des internationalen Films

 

 

 


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