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Powerwolf - Blessed & PossessedPowerwolf - Blessed & Possessed

 

(Napalm Records)

 

 

Nach dem deutschen Mediachart-Stürmer „Preachers of the Night“ warten die Blutsauger und Metalbotschafter aus Überzeugung mit Ihrem neuesten Metalpflock auf der sich, bei manch einem in die Herzen aber definitiv bei allen Supportern der Wölfe in den Hörkanal,  bohren wird.  Bei Powerwolf ist es mittlerweile so wie bei Bands wie Motörhead oder AC/DC, man hat seinen Stil gefunden und man bleibt seiner Linie treu. Das soll heißen, wenn ich ein Powerwolf Album in der Hand halte weiß ich zu 80% was mich erwartet und so auch diesmal. Powerwolf zelebrieren Ihre Trademarks mal wieder per Excellence, hymnenhafter Powermetal mit viel Pathos, Mystic, Hallelluja und natürlich mit einem selbstironischen Augenzwinkern. Nach Album Nummer sechs sind natürlich schon eine Menge Songs und Noten geschrieben worden und da man die gewohnten Gefielde nicht verlässt ist die Gefahr des Selbstkopierens natürlich gegeben. So klingt z. B. „Dead Until Dark“ schwer nach „Son of a Wolf“ vom „Blood of the Saints“ Album. Doch was ist anders zu den Vorgänger Alben? Es fällt besonders auf das beim neuesten Output die Wölfe mit viel Spaß ordentlich aufs Gaspedal treten.

So sind Songs wie „Higher than Heaven“ und „Christ & Combat“ schon fast im Speedmetal anzusiedeln. „Army of the Night“ und „Sanctus Dominus“ sind etatmäßige Stampfer und „Let there be Night“ eine gut inszenierte Powermetalhymne die den Abschluss vom grundsoliden und guten Album „Blessed & Possessed“ abrundet. Wie schon bereits erwähnt sind hier keine echten Überraschungen zu finden, dass machen aber Powerwolf mit viel Spielfreude, Herzblut und ordentlich Tempo wieder wett.

Ich würde sagen, ein leicht schwächeres Album als „Blood of the Saints“ und „Preachers oft the Night“ aber keine Abum von minderer Qualität. Die 11 Songs auf 45 Minuten Spielzeit wurden wieder mit einer druckvollen Produktion von Altmeister Fredrik Nordström versehen. Sammler aufgepasst, die limitierte Erstauflage enthält 10 Coverversionen von u.a. Black Sabbath, Judas Priest und Ozzy Osbourne.

 

(Patrick)

 

www.powerwolf.net

 

 

 

 

 


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