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Downfall of Gaia –Atrophy
(Metal Blade)
 
Varg Vikernes würde sich im Grab umdrehen, wenn er schon gestorben wäre. Euronymous könnte gut damit leben, wenn er noch die Möglichkeit dazu hätte. Autonomen Zentrum- Black metal, wie Downfall of Gaia ihn fabrizieren, polarisiert eben. Dabei weiß man längst ziemlich genau was man von den Protagonisten des Stils bekommt. Auch „Atrophy“ ist absolut genretypisch. Das unprätentiöse Geschrei, die weitläufigen Strukturen, diese loopartigen Melodien mit leichtem Indie-Touch und die langgezogenen Blastlandschaften – all diese Stereotypen gibt es auch auf dieser vierten Veröffentlichung der Band zu hören. Aber auf einem Niveau, das dann doch ein klein wenig überrascht.  
 
Longtracks wie „Woe“ oder „Ephemerol“ sind lang ohne langatmig zu wirken, manches Leadmotiv geht tatsächlich voll unter die Haut ("Woe", der Titeltrack - wow!) und selbst das Drumming erweist sich streckenweise als relativ variabel. „Atrophy“ wird deshalb sicher niemanden bekehren können, aber für ein kleines Ausrufezeichen im inzwischen recht spannungsarmen weil viel zu fomelhaft agierenden Post Black Metal-Sektor ist die Platte allemal gut.
 
(Chris)
 

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