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Task Force Beer - Meaning Of LifeTask Force Beer - Meaning Of Life

(Narcoleptica Productions)

 

Bierfreunde aufgepasst! TASK FORCE BEER aus Trier sind eine Death/Groove Metal/Grindcore Combo, die sich seit Ende des Jahres 2015 immer mal wieder zum gemeinsam Musizieren und Flaschbiervernichten treffen. Als Einflüsse nennen die Rheinlandpfälzer PHOBIA, WEEKEND NACHOS, SUFFOCATION und DYING FETUS, was schon mal eine interessante Brauart darstellt. Wenn man dann als weitere EINFLÜSSE noch Bitburger Pils, Haake Beck, Flensburger, Astra, Beckers und Becks raushaut, dann weiß man schon in welche Richtung die Kronkorken fliegen.

 

Mit ihrem, bereits seit Mai 2017 obergärigen Debüt-Braudurchgang macht die Hopfenkaltschale TASK FORCE BEER ein gewaltiges Fass auf. In gerade mal 29 Minuten prügelt das alkoholhaltige Sextett insgesamt 15 Tracks ein. Mit einer enormen Blastwelle aus dem Braukessel von Kring, einer gehörigen Portion Bitterstoffen im Gitarrensound von Oos, Pinch, sowie Matze am Bass und den pervertierten Grunts im Dialog der beiden halbverwaisten Kampftrinker Daniel und Mario, setzt man dem Ganzen die (Schaum-)Krone auf. Der hohe Stammwürzegehalt groovt und gluckert schon ganz ordentlich. In dem, von Raserei gekennzeichneten wilden Gemetzel strecken immer mal wieder klassisch gezockte Soli ihre Köpfe aus der wilden Kreisch- und Knüppelorgie. Dabei macht die deutsche Extrem Metal Machine schon ganz ordentlich Alarm. Gerade von der Instrumentalsektion her gesehen ist „Meaning Of Life” eine sehr interessante Gärung. Ich bin gespannt, was sich da in Zukunft noch so alles zusammenbraut.

 

Schwere Gitarren, hartes Gebolze, gewöhnungsbedürftiger, aufsässiger Kreischgesang im Grind- und Deathcore Knuspermantel. Das ist Biergenuss der etwas anderen Art, der lediglich im vierten Track "Home", dem darauffolgenden, sogar zeitweise direkt rockig erscheinenden "Darkness" und den Death Punk-lastigen und auf Deutsch gesungenen Rausschmeißer „Post Aus Puutarha" zeitweise etwas ruhigere Töne anschlägt. Ansonsten agiert man durchgehend wüst und krawallartig, lockert seinen extremen Stil aber doch hin und wieder durch interessante Samples und Skits auf. Der, stark am Punk orientierte Extrem Metal hat sich nicht zuletzt dadurch einiges an Abwechslung draufgepackt, kommt allerdings noch leicht holprig daher und kann mich noch nicht so 100%ig überzeugen. Rein von der Instrumentalsektion her gesehen ist fast alles in Hefe, aber der Gesang, bzw. das Gekreische läuft mir noch nicht ganz so gut rein. Die Jungs stehen allerdings erst am Anfang ihrer Death-, Grind- und Saufkarriere. Da kann noch viel passieren!

 

(Janko)

 

http://www.TaskForceBeer.de

www.facebook.com/TaskForceBeer


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