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Jag-panzer-deviant-chord.jpgJag Panzer -  The Deviant Chord

Steamhammer / SPV

 

Kaum eine andere Band besitzt in der Szene einen größeren Kultstatus, als JAG PANZER und das liegt nicht nur am fantastischen Debütalbum „Ample Destruction“. Hat man doch mit Harry Conklin den Vorzeigesänger des US-Metals in den eigenen Reihen, der auch nach über 30 Jahren keine Abnutzungserscheinungen zeigt. Sechs Jahre nach dem letzten Album und einer zwischenzeitlichen Auflösung steht mit „The Deviant Chord“ das mittlerweile zehnte Album in den Läden und zeigt JAG PANZER gewohnt variantenreich und von ihrer eingängigsten Seite. Vom fast schon in „normale“ Power Metal Gefilde tendierenden Opener „Born Of The Flame“, über den leicht vertrackten Titelsong „The Deviant Chord“ bis hin zur  unüblichen Ballade „Long Awaited Kiss“ schüttelt man sich erstklassige Songs nur so aus dem Ärmel. Dazwischen gibt es US-Metal in Reinkultur, garniert mit großen Melodiebögen und fantastischen Leads („Divine Intervention“, „Fire Of Our Spirit“). Alles in Butter also? Leider nicht ganz. Stören kann man sich an dem recht künstlich und dominant wirkenden Drumsound, der laut Aussagen von Gitarrist Mark Briody allerdings nicht getriggert oder anderwärtig gepimpt ist. Auch die Backings wirken etwas unecht und irgendwie mit Autotune zurechtgerückt, was ein Sänger vom Format eines Harry Conklin überhaupt nicht nötig hat. Eine etwas natürlichere Produktion hätte dem Album mit Sicherheit nicht geschadet. Die Songs an sich sind auf jeden Fall über jeden Zweifel erhaben. Auch wenn das „Foggy Dew“ Cover nicht so ganz ins Gesamtbild passt. Gewohnt starke Qualität von JAG PANZER.

 

(Schnuller)

 

http://www.jagpanzer.com/

 


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