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Almyrkvi/The ruins of beverast

(Van Records)

 

Wenn Islands Antwort auf Godflesh und Deutschlands Düstermetal Koloss auf einer Split zusammentreffen, war klar, dass das Gebotene sich nicht zum Kritisieren eignen wird. Almyrkvi machen den Anfang, stapfend, monoton, mit für isländische Verhältnisse fast schon lieblichen Melodieschleifen. Dennoch läuft es einem bei beiden Longtracks icekalt den Rücken runter. Ein idealer Anheizer also für Aachens Finest, die ebenfalls zwei Stücke beisteuern.

 

Das erste steht allerdings eher in der Reihe der nicht immer dankbar aufgenommenen letzten Stilexkurse. Stoischer Rhythmus, Chöre, zwischendurch mal viel zu kurz Meilenwalds mächtiges Grollen – das Ding würde sich auf einem Stammesritual besser machen als auf einem Metalalbum. Als Einleitung zum weit intensiveren „Hunters“ betrachtet funktioniert der gebotene naja, Ethno-Ambient allerdings ganz ordentlich.

 

Dieses „Hunters“ beschließt den bis hierhin hochatmosphärischen Reigen ­– indem es erst mal alles in Grund und Boden brettert. Überraschenderweise mit viel Blastbeat, einem gewissen „Under a funeral moon-feeling“ und typisch sonoren Melodien, zum Ende wird‘s dann noch versöhnlich. Seltsame Band, mittlerweile.

 

(Chris)

 

https://www.facebook.com/Almyrkvi

https://www.facebook.com/The-Ruins-Of-Beverast


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