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Jon Diva & The Rockets Of Love – American Amadeus
(Steamhammer/SPV)

 

Jon Diva und Anhängsel sind sowas wie die deutsche Light Version von Steel Panther. Angefangen als reine Cover Band für Hair und Sleaze Kapellen, Perückentragend auf der Bühne in Spandex Hosen und sonstigem schrillem Outfit den 80igern huldigen und seit einiger Zeit mit eigenen Songs am Start. Der (marginale) Unterschied zu den Amis findet sich in den Texten, die hier eben nicht nur aus Sex, Drugs und Sex bestehen sondern eher aus dem fehlenden Rock n Roll bzw eben neutraler sind. Ansonsten wird eben gehuldigt wo es nur geht. Auf dem Debüt Album „Mama Said Rock Is Dead“ konnte die Truppe leider mit arg dünnen Songs und ähnlichem Sound noch nicht richtig punkten. Auf Album Nummer 2 hingegen klingt das Ganze etwas fetter und ausgereifter. Daran dürfte auch ein gewisser Herr Braun (Kissin Dynamite, v) nicht unschuldig sein. Auch ohne vorher im INforblatt o.ä. gelesen zu haben, kamen direkt bei den beiden ersten Tracks parallelen zu dessen Band auf und er wird dann tatsächlich auch als (teilweise) Songwriter aufgeführt. Ganz ehrlich, hört euch den Opener „Voodoo Sex & Vampires“ oder „BLing Bling Marilyn“ an. Wer die Schwaben kennt wird wohl direkt zustimmen.
Sprich, aus der richtigen Eigenständigkeit wurde mit dem zweiten Album leider immer noch nichts, dafür kommen die Songs kompakter, fetter und eingängiger. Wer also leichte Kost im Hairspray-Dust der 80iger will ist hier richtig aufgehoben, sollte allerdings keine zu große Innovation erwarten.

 

(Röbin)

 

https://www.johndiva.com/


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