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Leatherwolf-KillTheHunted.jpgLeatherwolf – Kill The Hunted

Rock of Angels Records / Soulfood Music

 

Das neue LEATHERWOLF Album hat etwas „Geschmäckle“, wie man so schön sagt. Das Besetzungskarussell hat in den Jahren seit der Reunion mehrfach rotiert, so dass Drummer Dean Roberts mittlerweile der letzte der klassischen Besetzung ist. Die ehemalige Triple Axe Attack (Sänger/Gitarrist Olivieri und die beiden Gitarristen Howe und Gayer) ist derzeit wieder unter dem zwischenzeitlichen Bandnamen Hailmary mit Songs ihrer Ex-Band aktiv. Vor allem die charakteristische Stimme von Olivieri werden viele bei LEATHERWOLF vermissen. Wobei, der neue Sänger Keith Adamiak macht einen tollen Job und ist teils gar nicht weit von seinem Vorgänger entfernt. Musikalisch schlägt „Kill The Hunted“ eine Brücke zwischen dem `84er Debut und „Street Ready“ (`89). Wer auf die opulenten Chöre des zweiten Albums gehofft hat, geht leider leer aus. Lediglich im getragenen „(Evil) Empires Fall“ wird etwas mit überschneidenden Backings gearbeitet. Es gibt viele erstklassige, zweistimmige Leads und verspielte Riffs und einige sehr gut sitzende Refrains. Die Trademarks sind also alle vorhanden, die großen Überraschungen bleiben erwartungsgemäß außen vor. „Kill The Hunted“ ist ein gutes Album und definitiv besser als „(New) World Order“ (2006/2007). Mit „Madhouse“, „Only The Wicked“, „The Henchman“ oder „Enslaved“ findet man einige Songs, die den Spirit der Band sehr gut aufgegriffen haben und so gesehen wurde vieles richtig gemacht. Die Songs hätten allerdings auch in der Originalbesetzung Probleme den Klassikern Paroli zu bieten, die seit Jahrzehnten im Ohr festsitzen. Trotzdem dem Album mal eine Chance geben.

 

(Schnuller)

 

https://leatherwolfmetal.com/

 


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