END - The Sin of Human FrailtyEND - The Sin of Human Frailty
(Closed Casket Activities)

 

Einen enorm garstigen Vertreter des vollkommen chaotischen, progressiven und noisy gehaltenen Post-Hardcores haben wir mit END aus New Jersey vorliegen. Das 2017 gegründete Five-Piece um Will Putney (FIT FOR AN AUTOPSY, BETTER LOVERS) hat mit "The Sin of Human Frailty" nunmehr Album Nummer 2 am Start. Dieser irre Hybrid trümmert sich durch den tödlichen Grenzstreifen zwischen HM2-getriebenem Hardcore, Metalcore, Grind, Punk, Industrial, Black Metal, sowie diverser Math Metal Patterns und schlägt noch jedem Fass den Boden aus. Zerstörerisch wütende Vokills, die irgendwo in der Schnittmenge zwischen wütendem Gebrüll, fetzig-fiesem Gekreisch und galligem Gezeter liegen, ein martialischer Schlagzeugtraffic, fiese Gitarrenausbrüche, elektronische Frequenzverwerfungen, monströse, tonnenschwere Breakdowns und verstörende Disharmonieführungen sind die tobsüchtigen Trademarks, die sich END auf die Fahnen geschrieben haben. Die Extrem Metal Connaisseurs hauen mächtig auf die Kacke und haben eine toxische Mischung am Start, die das Potenzial besitzt, die Synapsen so richtig schön zum Überbrodeln zu bringen und einem ein fieses Loch in die Hirnschale zu brennen. "The Sin of Human Frailty" (zu Deutsch: Die Sünde der menschlichen Gebrechlichkeit) ist, wie es der Titel bereits eindeutig ausdrückt, absolut nix für Sissy-Boys 'n' -Girls! Das Ganze ist sogar mir, das ein oder andere Mal, dann doch etwas zu durchgeföhnt.

 

"The Sin of Human Frailty" bietet etwas über eine halbe Stunde verheerendes und zermürbendes Geholze, an dem der ein oder andere Normalo-Metalfan, wie ein vertrockneter Ast zerbrechen dürfte. Gitarrist Will Putney, den man ebenfalls von seiner Produzententätigkeit für MISERY INDEX, THY ART IS MURDER oder UNEARTH her kennen dürfte, hat sich in seinem Graphic Nature Audio in Belleville, NJ um die produktionstechnischen Belange der Band gekümmert. Engineering, Mastering und Mixing der zehn neuen Tracks eingeschlossen. ©ENDDie Angry Rage Vocals von Frontkratzbürste Brendan Murphy (COUNTERPARTS), befeuert durch seine infernale Stimmkraft, der kernige Buzzsaw-Sound, die schrägen Gitarrenläufe, die Will Putney und Gregory Thomas (SHAI HULUD) aus ihren Klampfen kitzeln, das räudig-zermürbende Poly- und Crossplay Matt Guglielmos (THE ACACIA STRAIN), sowie Jay Pepitos (REIGN SUPREME) bullig und massereich angerissener Fourstringer übertreffen hierbei jegliches gesundes Level an Brutalität.

 

Mit Gastgesangsauftritten von J.R. Hayes (PIG DESTROYER), Debbie Gough (HERIOT) und Dylan Walker (FULL OF HELL) dürfte das wilde und ungestüme "The Sin of Human Frailty" auch Fans der vorgenannten Bands, im Speziellen den US-Amerikanern FULL OF HELL zusagen (wenn auch ein anderer Style), mit denen END im Oktober/November dieses Jahres auf ausgiebige USA-Rundreise gehen. Die Avantgarde Hardcore Recken END sind laut und extrovertiert und strecken ihre Tentakel durchaus schon mal in den Deathcore-Bereich hinein. Die Jungs haben auf "The Sin of Human Frailty" einige starke, leider aber auch einige schwächere Songs verewigt, die sie stets mit einer progressiv und technisch gehaltenen, punkig-anarchistischen Attitüde versehen. END sagen über sich selbst: "Wie in all unseren Arbeiten gibt es kein Licht am Ende dieses Tunnels." Na dann, gute Nacht Freunde!


(Janko)

 

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Checkt the END:

Gaping Wounds of Earth:

https://youtu.be/cDGbUFs_vpI

 

The Sin Of Human Frailty:

https://youtu.be/KGM20HyljEA

 

Thaw:

https://youtu.be/2DnEOg7MaC0

 


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