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Kreator – Extreme Agression (Re-Release 2017)Kreator – Extreme Agression (Re-Release 2017)

(Noise/BMG)

 

Im Zuge der überfälligen Wiederveröffentlichungen des Noise Records Kataloges ist nun auch Kreator an der Reihe! Die Essener Thrasher haben Anfang der 80er beim Berliner Kultlabel unterschrieben und dort ihre ersten sechs Studioalben veröffentlicht. Das die ersten vier davon jetzt mal neu aufgelegt werden, remastered, mit Bonus Tracks versehen und im schicken Digibook mit Liner Notes (von Mille) macht etliche Fans sehr glücklich, zumal es neben den CD Versionen auch Vinyl Reissues gibt. Die großen Zugpferde von Noise Records hießen seinerzeit Helloween, Running Wild und Celtic Frost, Kreator waren für Firmenchef Karl Ulrich Walterbach nur nette Teenager aus dem Pott, mit denen er die aufkommende Speed/Thrash/Black Szene bedienen wollte. Heute sind Mille, Ventor & Co. die größte Thrash Band Europas und haben bessere Verkaufszahlen und Ticketsales als die o.g. Kollegen von früher. Begeben wir uns nun auf Zeitreise und kommen zu Album Nr. 4:

 

EXTREME AGGRESSION (1989)

 

Kreator waren mit dem Sound der dritten Scheibe „Terrible Certainty“ wohl nicht ganz so glücklich, deshalb wählte man für Album Nr. Kreator – Extreme Agression (Re-Release 2017)4 einen amerikanischen Thrash Producer, Randy Burns, der schon Megadeth und Dark Angel auf der Habens liste hatte. Mit ihm arbeitete man in Berlin an den „Extreme Aggression“ Songs, doch es kam soundtechnisch nix Gescheites dabei raus – die Band beschloss dann in den USA aufzunehmen, wo Burns wesentlich besser zurechtkam. Noise Chef Walterbach stimmte zu, da er mittlerweile viel Potential und Erfolg in Kreator sah. Es ist ja bekannt das viele Noise Bands mit dem Labelboss Probleme hatten, Mille & Co. jedoch fuhren mit ihm im Großen und Ganzen gut, das steht auch so in den Liner Notes des CD Booklets dieses Albums. Es wurden 9 Top Kracher aufgenommen, darunter Alltime Faves wie „Betrayer“ (dazu wurde auch ein Videoclip in Athen (Akropolis) aufgenommen), „Love us or hate us“, „Some Pain will last“ oder natürlich der Titelsong. Eine absolut runde Sache, Performance und Sound absolut geil – nur für ein vernünftiges Cover Artwork reichte die Zeit nicht mehr. Das Bandfoto das als Frontbild verwendet wurde war quasi eine Last Minute Notlösung. Der Re-Release hat eine fette Bonus CD mit dem 1990er Live Gig in Ost Berlin (Noise veranstaltete dort nach dem Mauerfall ein legendäres Festival) und der beinhaltet 14 Songs in gutem Sound. Somit kann man auch für die vorerst letzte Wiederveröffentlichung Kreators eine Kaufempfehlung aussprechen. Ich hoffe das die beiden anderen Noise Records Alben von Kreator („Coma of Souls“ und „Renewal“) auch bald auf so edle Weise neu rauskommen.

 

 (Arno)

 

www.kreator-terrorzone.de

 

 


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