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totentanz nr. 29

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Black_Viper_HellionsOfFire.jpgBlack Viper – Hellions Of Fire

High Roller Records

 

Treibende Kraft hinter BLACK VIPER ist Drummer Cato Stormoen, der hauptamtlich bei Deathhammer die Stöcke schwingt, dort allerdings auch für die Gitarren zuständig ist. Mit BLACK VIPER frönt er seit 2012 seiner Vorliebe für US-Speedmetal der Marke Savage Grace und Agent Steel. Das liest sich gut, einen gewissen europäischen Touch kann die Musik allerdings nicht verleugnen. Es dauerte ein paar Jahre und einen Umzug nach Oslo, bis Cato die Band komplett hatte. Der Glückgriff im Line Up ist Gitarrist Arild (Guit/Voc bei den fantastischen Nekromantheon), der hier erstklassige Leads und Rhythmusgitarren abliefert. Nach einem kurzen akustischen Intro knallt der Titeltrack schon flott aus den Boxen. In die gleiche Kerbe, aber mit ein paar Tempowechseln versehen, schlägt das folgende „Metal Blitzkrieg“. Schon an dritter Stelle hauen die Jungs mit „Quest for Power – The Fountain of Might“ ein knapp 11-minütiges Epos raus, das über weite Strecken mit etwas gedrosselten Tempo auskommt. Erst nach 3 Minuten Riffgewitter haben hier die Vocals ihren ersten Einsatz! Allerdings ist der Songs vielleicht doch etwas zu episch geraten, denn ein paar Längen im Song sind doch auszumachen. Das Highlight und schnellster Song des Albums ist ganz klar „Storming with Vengeance“, der mit Lichtgeschwindigkeit in die Ohren rauscht. Auch die folgenden „Suspiria“ und „Freedom’s Reign“ können voll überzeugen. Der Rausschmeißer „Nightmare Mausoleum (The Sleeper Must Awaken)“ erinnert Anfangs und gegen Ende etwas an „Guilty As Charged“ (Agent Steel) und zieht die über 8 Minuten, vom kurzen Break mit akustischen Gitarren abgesehen, mit Vollgas durch. Soweit ein erstklassiges Speed Metal Debut. Abstriche muss man leider bei den Vocals machen. Sänger Salavdor ist gar nicht so schlecht, schafft es aber nicht die starken Vorlagen mit wirklich guten Hooks zu verzieren. Zwar fällt der Mann nicht negativ auf, hier wäre bestimmt noch etwas mehr drinnen gewesen. Nur mit hohen Screams macht man keinen Speed Metal Klassiker. Fans von Vulture oder vielleicht sogar Holy Terror sollten hier mal reinhören. An die eingangs erwähnten, wesentlich melodischeren, alten Helden kommen BLACK VIPER noch nicht heran.

 

(Schnuller)

 

https://www.facebook.com/blackvipermetal

 


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