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MindlessSinner_Poltergeist.jpgMindless Sinner – Poltergeist

Pure Steel Records

 

Ich hatte schon zwei Mal die Gelegenheit MINDLESS SINNER live zu sehen und beide Male haben mich die seit 2014 reformierten Schweden irgendwie nicht vom Hocker gehauen. Dabei ist das erste Album „Turn on the Power“  (`86) eigentlich eine richtig coole Scheibe. Das zweite Album nach der Reunion, „The New Messiah“ von 2015, sollte mir helfen, der Band bei nächster Gelegenheit noch eine Chance zu geben. „Poltergeist“ ist saftig produziert, ohne dass die Instrumente über die Maßen gepimpt wurden und fängt das Flair des ersten Albums sehr gut ein. Sänger Christer Göransson ist immer noch super bei Stimme und das Gitarrengespann Magnus und Jerker liefern hier eine bockstarke Gitarrenarbeit ab. Die beiden schießen hier Riffs und Melodien aus der Hüfte, als könnten sie noch auf den ungeplünderten Fundus von 20-Jährigen zugreifen, so frisch und spontan purzeln die Ideen aus den Boxen. Anders als bei vielen anderen reformierten alten Recken, tritt bei MINDLESS SINNER nicht die schwere Bürde der Altersmilde auf der Bremse, sondern es wird flott und gerne auch schnell nach vorne gespielt. Der starke Opener und Titelsong „Poltergeist“ ist beileibe keine Eintagsfliege. „Rewind The Future“ schlägt in die gleiche Kerbe, „Hammer Of Thor“ rifft ebenfalls zügig nach vorne und auch das stampfende „Altar of the King“ schallt packend aus den Boxen. Auch wenn sich Fronter Christer in „World of Madness“ gesanglich etwas strecken muss, packt er die hohen Passagen doch recht spielend. Seine tollen Melodien und – wie schon erwähnt -  die erstklassige Gitarrenarbeit halten das Niveau des Albums bis zum Ende hoch. Ein wirklich frisches Album, das ich der Band nicht zugetraut hätte. Chapeau!

 

(Schnuller)

 

https://www.facebook.com/mindlesssinnerofficial

 

 


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