Elm Street – The Great Tribulation
(Massacre Records)

 

Elm Street aus Australien legen ihr drittes Album vor und jeder tradionelle Metal Fan, aber auch jeder Fan von Thrash, der mit Melodien spielt, also nicht unbedingt der Rüpel-Black-Thrash, sowie Power Metal Fans sollten hier gleichermaßen reinhören, denn genau die Mischung aus diesen Genres bedienen Elm Street.
Direkt der 11 minütige Opener zeigt klar, die Jungs habens drauf, punkten sowohl mit thrashigen Riffs und Gangshouts, spielen 80iger Melodien im traditionellen Bereich voll aus, knallen kurz noch ein paar Galopp-Riffs hinterher und bündeln das Ganze zu einem Power Metal Fest der US Metal 80iger Schule, ohne altbacken zu klingen. Sollte ein Vergleich her, dann nehmt am besten Metallica zu Master Of Puppets Zeiten. Denn auch wenn sich zwei der acht neuen Tracks unter der 5 Minüten grenze abspielen, der Rest geht getrost mal darüber, wirkt aber in keinem Fall zu lange.
Einziges Manko, Sänger Ben passt zwar mit seiner rauen Stimme zum Gesamtbild, und sorgt dafür, dass hier eben kein von manchen gefürchteter Kitsch oder Träller Power Metal daher kommt (weswegen man die Referenzen zu Helloween oder Hammerfall im Info Blatt mal schön in die Tonne kloppen kann), klingt aber auf Dauer doch etwas eintönig.
Das sind aber wirklich nur marginale Abzüge, denn das Album ist ansonsten musikalisch viel zu geil, als dass man sich daran ernsthaft stören könnte. Eine Band, die auf jeden Fall mehr Aufmerksamkeit verdient hat und um den Vergleich nochmal rauszuholen, wo Metallica in diesem Jahr zwei gute Lieder in 80 Minuten veröffentlicht haben, schaffen Elm Street 8 geile Songs in 51 Minuten (ein geiles Instrumental gibt’s mit „The Last Judgement“ inklusive).

 

(Röbin)

 

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